Klassenerhalt…!

Posted in Allgemein on Juni 4, 2009 by Pro Dahlmann

Auf geht’s und unterstützt unser A-Team am 07.06.2009 im Ostseestadion gegen die 2. Auswahl der Herthaner. Erscheinen ist Pflicht im Kampf um den Klassenerhalt…also rafft euch auf.

Erlebnisbericht: Hansa Rostock II gegen VfB Lübeck

Posted in Erlebnisberichte with tags , , , on April 15, 2009 by Pro Dahlmann

Moin, moin ihr Landratten…da es sich wieder um die Amateure handelt und ich selbst bei diesem Spiel nicht vor Ort war überlasse ich doch gerne meinem Freund aus Pommern die Feder…ungekürzt oder bearbeitet ist hier nun sein Meisterwerk der polnischen Literatur…ach quatsch…pommerschen Literatur…wie konnte ich nur! Viel Spaß beim lesen…

Sommer, Sonne, Sonnenschein und bei den Amateuren sein, was will man mehr? Heute sollte sich der Klub aus der nahe gelegenen Westdeutschen Hansestadt die Ehre geben und das wollte man doch nicht verpassen. Also um circa 10 Uhr aus Vorpommern los gedüst und nach nem kleinen Snack zum Auffrischen der von der vorherigen Nacht geplagten Körper auch die gut 100 km hinter uns gebracht. Bei herrlichstem Wetter wurde sich dann in der City HRO’s getroffen um vor dem Spiel noch einen kleinen Osterbummel zu unternehmen. Ins Getümmel gestürzt und sofort die Ordnungshüter an der Backe, welche uns bis in ein Kufhaus verfolgten und uns nicht von der Seite wichen. Kurz beschlossen die Runde aufzulösen und in alle Himmelsrichtungen zu verschwinden, was jedoch an den fehlenden Ortskenntnissen der Pommeraner scheiterte und wir uns in einem Klamottenladen verschanzten. Draußen warteten dann unglaubliche 10 B***** in Kampfmontur und 2 Zivilbeamte nur um unsere Personalien zu checken. (das hättet ihr auch einfacher haben können, einfach ma die Nichtschwimmerin aussem Bett klingeln und nachfragen) Naja das ganze Prozedere hat dann ne halbe Stunde gedauert und wir kamen uns vor wie Affen im Zoo, so wie wir von den ganzen Passanten begafft wurden. KRANK!! Mit einem netten Spruch von den Grünen noch verabschiedet worden und auf zum Ostseestadion, is ja schließlich schon spät.

Am Stadion, die üblichen Verdächtigen begrüßt und mit der gültigen Eintrittskarte den Sitzplatzbereich geentert. Bei unglaublichem Osterwetter (hab mir von Oma sagen lassen, es sei das schönste Ostern seit 8 Jahren) auf der Nord Platz genommen und die Gästefans in Augenschein genommen. Waren dann mit ca 200 Typen doch mehr als die von mir erwarteteten 50. Zu Anpfiff ne kleine Gästechoreo bestehend aus blauen Folien, oben ne Skyline Lübecks und unten nem Spruchband mit Wortlaut: Königin der Hanse. Naja. Dann noch ein bißchen Rauch aus dem Gästeblock. Ganz nett eigentlich. Bei uns dann kollektives Sonnenbaden. Wir warten immer noch auf eine Reaktion von Seiten des Vereins auf unser vorgelegtes Konzept zum Support der Amateure. In der ersten Halbzeit konnte dann Simon Tüting noch den 0:1 Rückstand ausgleichen und schon war Halbzeit. Zu Anfang der 2. Spielhälfte tauchten auf einmal n grauer Milchbubi und das Mäußchen mit dem Pferdeschwanz in unseren Reihen auf um einen der unsrigen heraus zu ziehen weil er angeblich keine Karte für den Sitzplatzbereich hatte. Als diesen Beiden keine Beachtung geschenkt wurde, fühlten sich die andern der grauen Affenbande natürlich genötigt zur Hilfe zu eilen und friedlichen Fans den tag zu versauen und sie teils gewaltätig anzugreifen. Die Grünen waren dann auch noch Moden und konnten die ganze Aufregung nich verstehen und wollten schlichten, jedoch wollte der Milchbubi sein Vorhaben durchziehen. Das ganze Schauspiel zögerte sich dann 20 Minuten hin, bis wir beschlossen, kollektiv das Stadion zu verlassen. Durch die Polizei sollte dies verhindert werden und so sprengten sie unseren Haufen 2 Teile, wobei man sagen muss das wir ja überhaupt nix getan hatten. Die beiden Verdächtigen kamen dann auch glücklich weg und so lieferte sich der eine Haufen noch ne kleine Rennerei auf dem Stadionvorplatz. Dann wurde auch der 2. Teil unserer Leute aus dem Stadion gelassen und man traf sich gemeinsam am Raum um noch n leckeres Eis zu schleckern.

Alles in allem eine doch sehr lächerlich Aktion von Seiten des Sicherheitsdienstes wenn man bedenkt das es um 2 Euro geht. Aber lasst euch die Stimmung nich vermiesen. Genießt das Wetter. Haut rein!!!

Bilder wie immer auf SVERINer

Erlebnisbericht: Spvgg Greuther Fürth gegen Hansa Rostock

Posted in Erlebnisberichte with tags , , , , on April 15, 2009 by Pro Dahlmann

Tach gesagt! Kurz und Knackig…meine Hände haben das Spiel unserer Hanseaten in Fürth nicht ganz unbeschadet überstanden. Daher ist der heutige Bericht von einem sehr guten Weggefährten meinerseits geschrieben und stellt den Gründonnerstag wahrhaftig traumhaft dar. Überzeugt euch selbst…ich gebe euch mein Wort, Gänsehaut pur. Viel Spaß beim lesen…

Anlässlich des ersten Auswärtssieges der laufenden Saison ist es mir Ehre und Vergnügen, heute mal meinen Senf zur Extrawurst dazuzugeben.

Es ist Grün-Donnerstag, kurz vor 20:00 Uhr. Ich stehe in der Fürther „Blähmobil-Arena“ ganz unten auf der Gegentribüne und sehe die Hansaspieler an mir vorbei zum Gästeblock gehen, um gemeinsam mit den Fans einen unerwarteten, aber umso schöneren Sieg zu feiern. Lange waren mir die Spieler nicht mehr so nah, und das nicht nur räumlich. Während hinter der Haupttribüne die Sonne untergeht, lasse ich in Gedanken noch einmal den Tag Revue passieren (Horst Hrubesch hätte jetzt gesagt: Paroli laufen.):

Aufgrund des bevorstehenden Osterfestes war mit überfüllten Autobahnen zu rechnen, so dass wir bereits um 7:30 Uhr aufbrachen. Dies hatte den entscheidenden Vorteil, dass wir endlich mal vor Ende der Frühstückszeit ein Restaurant mit dem goldenen M erreichten. Ich sage nur eins: Nichts ist leckerer als die Griddles in ihren verschiedenen Variationen, ein wahres Gedicht. Allerdings wundert man sich jetzt auch nicht mehr über Millionen übergewichtiger Amis – Super size me!

Für eine kleine Stärkung mit richtigem Essen hatten wir dann einen kleinen Biergarten in Stadionnähe auserwählt. Bereits bei früheren Spielen am Ronhof war der eine oder andere von uns schon dort zu Gast, also steuerten wir zielstrebig das Etablissement mit dem verheißungsvollen Namen „Ruine“ in der Erlanger Straße an, wo uns ein Musterbeispiel fränkischer Gastlichkeit erwartete. Dies begann schon an der Eingangstür, wo zwei Schilder in trauter Harmonie klebten. Auf dem einen stand „Heute geschlossene Gesellschaft“, das andere versprach „Biergarten geöffnet“. Ein sanfter Druck auf die Klinke, die Tür gab knarrend nach und wir betraten vorsichtig und nach allen Seiten sichernd den dunklen Gastraum. Am Tresen saß ein älterer Herr mit grünem Trikot und meinte „Geht’s ruhig nach hinten durch“, was wir dann auch taten. Im Hof erblickten wir dann tatsächlich den versprochenen Biergarten und nahmen in einer gemütlichen Ecke Platz.

Was konnte es schöneres geben – zwei Stunden im Biergarten an einem warmen Frühlingstag, dazu frisch gezapftes Bier und leckere fränkische Hausmannskost, man konnte glatt vergessen, dass man im Freistaat zu Gast war. Aber dann kam sie – Ausgeburt des Frohsinns und der Gastfreundschaft, eigentlich eine ganz hübsche Person, aber der Blick ihrer eiskalten Augen verhieß nichts Gutes. „Was wollt ihr trinken?“ fragte sie. Natürlich fragte ich erst mal, ob es in dem Lokal das weit über die fränkischen Grenzen hinaus berühmte Kitzmann-Bier gäbe. Gab es leider nicht, aber Kulmbacher tut es ja notfalls auch. Die Frage meiner Mitreisenden nach weiteren Biersorten brachte schon den Blutkreislauf in Wallung, aber noch hatte sich die Dame unter Kontrolle. Schnell waren drei Kulmbacher und ein Alster (Woas is jetz des? Ach, a Radler.) bestellt, da brachte Eike – unser Quoten-Rostocker das Fass zum Überlaufen, als er ein großes Becks bestellte. Dass es davon nur eine (kleine) Flaschengröße gab, konnte er nicht wissen, Madame hatte nun aber genug von der mangelnden Entschlusskraft der Saubuam, der preissischen und sprach: „Ich hole jetzt die Getränkekarte. Herrschaftszeit’n!“ Sakra – das hatte gesessen!

In der Zwischenzeit hatte unser letzter Reisegefährte seine Extrawurst in Formel 1-Tempo weggebracht und ebenfalls Platz genommen, als Madame die Getränkekarte brachte. Mit ihrem hölzernen Einband strahlte diese eine solche Herzlichkeit aus, dass ich vor Rührung fast geweint hätte. Schnell schauten wir einmal über das Getränkeangebot und bestellten dann – wie überraschend: Drei Kulmbacher (groß), ein Als… – äh: Radler (Mensch Claudi, konzentrier dich doch mal) und einmal Mönchshof Dunkel, Eike wollte eben unbedingt sein großes Bier haben. Nur Stefan musste natürlich aus der Reihe tanzen, indem er nichts zu Trinken bestellte. Hah, aber so hatten wir nicht gewettet. Einfach nur da sitzen und den anderen Gästen (ach nee, wir waren ja die einzigen) den Sauerstoff wegatmen – das geht aber nicht. Und so gab es den ersten Platzverweis des Tages.

Etwas später bestaunten wir noch kurz die eigens für uns gedruckte Speisekarte, dass wir dann aber plötzlich keinen Hunger mehr hatten, konnte die gute Service-Fachkraft nun gar nicht mehr verstehen – undankbares Zonenpack. Leider werden wir nun wohl auch nie erfahren, was sich hinter den geheimnisvollen „Wursthappen mit Musik“ verbirgt, denn nachdem alle passend gezahlt hatten, verließen wir diesen ungastlichen Ort.

Auferstanden aus der Ruine gingen wir zum Stadion, wo wir erst mal eine äußerst leckere Pizza verspeisten und dem Eintreffen der knapp 1000 zum Spiel angereisten Hanseaten aus allen Himmelsrichtungen zusahen. Für Begeisterung bereits vor dem Spiel sorgte ein aus Chemnitz angereister Herr, der in kompletter CFC-Montur (Trikot und gefühlte 50 Schals) doch allen Ernstes in den Gästeblock wollte. Die Frage, ob er sich verirrt hätte, konterte er cool mit den Worten: „Mior missn doch’n Osdn unnorschdüdsn.“ Autsch! Wenigstens sein Trikot hat er dann doch noch vor dem Spiel weggebracht, allerdings verlor sich seine Spur danach und er ward während des Spieles nicht mehr gesehen.

Ich hatte für dieses Spiel Sitzplatzkarten auf der Gegentribüne erhalten, erfreulicherweise unmittelbar neben dem Gästeblock. In meiner Umgebung saßen noch ein paar weitere Hansafans, so dass ich mich nicht einsam fühlen musste. Es war recht ruhig, viele Plätze waren leer, so dass ich mich auf einen gemütlichen Fußballabend einrichtete – fast wie vor der Glotze. Aber dann, 15 Minuten vor dem Anpfiff, als ich gerade die Füße auf den Sitz vor mir legen wollte, brach das Inferno über die friedliche Tribüne herein. Dutzende Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren überfluteten lärmend die Reihen und ergossen sich wie die Babys in Shrek III (die Alptraumszene) auf die Stühle. Von nun an war es vorbei mit der Ruhe, statt Fußball zu schauen, durfte ich dem nervig-lärmenden Hin und Her der hungrig-durstigen Gören und ihrer inkontinenten Aufpasser zusehen. Ich habe jetzt noch Schließmuskelkater vom ständigen Aufstehen und Hinsetzen.

Trotz allem war es schön anzusehen, wie die Kiddies immer wieder den Rhythmus der Gesänge und Sprechchöre aus dem Gästeblock aufnahmen und mitschwangen und hüpften. Besonders angetan hatte es den Kleinen Pippi Langstrumpf, richtig rührend ein noch etwas jüngerer Knabe, der gar nicht mehr zu halten war, was ihm einen misstrauischen Blick seines Erzeugers eintrug. Aber auch das „F – C – H – wir sind immer da!“ sorgte für Zucken im noch nicht voll entwickelten Twistbein. Da lacht das alte Hansaherz – also, junge Väter, nehmt euren Nachwuchs mit ins Ostseestadion, dann werden sie schon den richtigen Weg finden. Man kann gar nicht früh genug anfangen.

Im Spiel erlebten wir wieder mal eine Hansa-Mannschaft mit zwei Gesichtern, wobei wir diesmal das Erfolgsgesicht in der zweiten Halbzeit zu sehen bekamen. Dass es zur Pause noch 0:0 stand, verdankten wir vor allem der Fürther Abschlussschwäche und der konsequent großzügigen Spielleitung durch den guten Schiedsrichter, der nach der berechtigten Verwarnung gegen Orestes gleich in der Anfangsphase nicht auf die dann folgenden Fürther Provokationen einer weiteren, dann gelb/roten Karte einging.

In der zweiten Halbzeit war Hansa dann nicht wiederzuerkennen und nach zwei grob fahrlässig vergebenen Riesenchancen durch Fillinger und Kroos gelang in der 64. Minute der erlösende Führungstreffer. Eine Befreiung der Sinne, ein Ausbruch urtümlicher Freude. Jawohl, hier geht heute was! Weitere große Hansachancen gab es nicht mehr und allmählich näherte sich das Spiel dem Ende. Sollte tatsächlich der erste Auswärtssieg der laufenden Saison gelingen? Die Nachspielzeit war angebrochen (Was – drei Minuten?!) und gemeinsam mit Sveriner-Basti, der mir in der zweiten Halbzeit Gesellschaft leistete, zitterte ich den Schlusspfiff herbei.

Es kommt, was kommen muss – Distanzschuss auf das Hansator, Hahnel lässt nach vorn abprallen, wo Allagui einschussbereit steht und sich nicht lange bitten lässt – Ausgleich! Während um uns herum alles tobt, sinken wir resignierend auf unsere Sitze, nach einem verzweifelten „Warum nur?“ geht der Blick gedankenverloren ins Leere. Auf der gegenüberliegenden Seite sehe ich verschwommen, wie einer beim Jubeln eine gelbe Fahne schwenkt. „Kennen die ihre eigenen Vereinsfarben nicht?“ denke ich kopfschüttelnd, bis ich plötzlich wieder klare Bilder sehe. Das ist der Linienrichter! Und der jubelt nicht! Nein, der zeigt Abseits an! „Abseits!“ sage ich und stoße Basti an: „Abseits! Abseeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiits!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“ schreien wir beide und übertönen mühelos den uns umgebenden Kindergarten, der immer noch am Feiern ist. „Abseits! Ihr Penner! Auswärtssieg!“ Im Mittelfingernagel spiegelt sich die untergehende Abendsonne. Der Rest ist grenzenloser Jubel vor und hinter dem Gästezaun.

Während die Mannschaft in die Kabine geht, wird im Block weiter gefeiert. Ich nutze die ungehinderte Bewegungsmöglichkeit, gehe schon zum Parkplatz und mache dort einen auf Beckenbauer 1990 am Mittelkreis. Einfach zu schön um wahr zu sein. Der FCH ist wieder da!

Bilder wie immer unter SVERINer und Suptras Rostock

Viele Grüße euer Hanseator

Erlebnisbericht: Hansa Rostock gegen FSV Frankfurt

Posted in Erlebnisberichte with tags , , , , , , on April 15, 2009 by Pro Dahlmann

F…-…C…-…H…-…Wir sind immer daaaaaa!

Es war in der der zweiten Halbzeit ein Fest der Sinne. Gänsehautfeeling pur…und da kann mir glaube ich jeder der anwesenden im Block 27/27a und der angrenzenden Blöcke zustimmen. Es hat endlich mal wieder Spaß gemacht. Ich habe die Gesichter der Leute im Block noch genau vor Augen. Ungewohnte Freude und ein Lächeln das dem ähnelte welches ich beim Aufstieg in den Gesichtern erkennen konnte. Ein grenzenlos in Freude taumelnder Block, zwei neue Lieder eingeführt, die einwandfrei angekommen sind und drei Punkte eingesackt.

Puh…soviel positives am Anfang eines Erlebnisberichts von eurer Extrawurst. Endlich kann ich glücklich in einen Bericht starten. Angefangen hat der Tag allerdings mit der netten Dame im Zug Richtung Rostock. Leider Gottes und aufgrund der Hartnäckigkeit ihrerseits waren wir nach kurzer Diskussion im Besitz eines WE-Tickets…f***…was soll man machen. Dieser Umstand war für uns absolut nicht tragbar und belastete unsere Gemüter den ganzen Tag. In Rostock hörte man das auch andere Mitstreiter im Kampfgegen die Ausbeutung eines jeden Hansafans bei seinen Reisen in ferne Länder, gnadenlos zur Kasse gebeten worden sind.

In Rostock angekommen ging es für mich gleich zum geliebten Ostseestadion, wo die Vorbereitungen für das Spiel auch diesmal gemeinschaftlich und mit der ständigen „wörtlichen“ Peitsche unseres Mister Mijagi zügig von statten ging. Das Spiel beginnt und mein Blick schweift über unseren Block. Im Block 27a dann ein vertrautes Gesicht vom Rasen, Fin Bartels hat sein Versprechen gehalten und stattete uns bei diesem Spiel ein Besuch ab. Top Aktion…auch wie er so gut wie alles mitgemacht hat…sieht man nicht häufig! Auf dem Feld selber wurde dann auch noch ein wenig Fußball gespielt. Langsam aber sicher hat es wieder Spaß gemacht dort auf die Grünfläche zu schauen. Das 1:0 erzielte unser Supertalent Enrico Kern per Foulelfmeter, wobei ich sagen muß als Kerner zum Punkt ging war mir doch schon ein wenig schlecht. Verwandelt hat er ihn und ihn Halbzeit zwei konnte dann das Fest weiter gehen. Hammer Stimmung und wunderbarer Enthusiasmus im Block. Mit einem Rechtsschuß konnte Retov in der 81. Minute das Ding klar machen und der Sieg war unser.

Mit Abpfiff fühlte ich mich wie beim Aufstiegsspiel gegen Haching…geiles Wetter, die Leute sind am Feiern und Ausrasten. Auf dem Rückweg zum Raum hatten wir schon Angst auf den Hoolmob von FSV Frankfurt zu treffen, ein Glück man wurde bzgl. dessen enttäuscht. Nichts zu sehen…Moment Frankfurt…FSV Frankfurt…ohne Worte…doch ich hab welche…19 Gästefans! Da wir von Frankfurtern verschont geblieben sind, entschied man sich gegenseitig aufzulauern, was mit Beulen, blauen Flecken und Schnittverletzungen (Mijagi 2 ich hab gesehen das du das warst) endete. Am Raum angekommen entschied man sich dagegen, schon mit dem 17 Uhr Zug zu fahren und verblieb noch zwei Stunden länger in Rostock um den Sonnenuntergang bei einem gemütlichen beisammensitzen und Grillen zu genießen.

Zur späteren Stunde wurde man dann noch per Personenkraftfahrzeug zum Hauptbahnhof gebracht, danke nochmal dafür. Um noch mal auf unser angeschlagenes Gemüt aufgrund des Tickets zurück zukommen…ich liebe die Bahn und ihre flexiblen Angebote…!

Bilder wie immer unter SVERINer und Suptras Rostock

Sonnige Grüße von eurer Extrawurst

Erlebnisbericht: Hannover 96 II gegen Hansa Rostock II

Posted in Erlebnisberichte with tags , , , on April 15, 2009 by Pro Dahlmann

Da es eine durchweg positiv Reaktion auf den Bericht von Chemnitz gab, darf mein Freund aus Pommern gleich nochmal ran…hier is das Ding!

Und wieder geht’s los um unsere Amateure an diesem Länderspielwochenende auswärts im Westen zu unterstützen. Morgens um 6.30 am Hauptbahnhof in der schönen Hansestadt getroffen um gemeinsam via Ticket anzureisen (ist doch eh die schönste Variante). Mit etwa 50 jungen Leuten ging es dann um kurz nach 7 los um auf der Fahrt immer noch mehr bekannte Gesichter einzusacken. So auch den Trommlerfreund aus Schwerin. Dann die Umsteigebahnhöfe alle passiert und wieder mit dabei die Rasenfreunde in den grünen Tarnanzügen. Heute ein paar Exemplare dabei, die nicht den Weg nach Lübeck geschafft haben um an der Polit-Demo für Recht und Ordnung zu sorgen, sondern sich um unsere äußerst lachfreudige Reisegruppe zu kümmern. Vielen Dank, beim nächsten Mal verzichten wir gern auf eure Gesellschaft. Die Hinfahrt dann auch mit vielen netten Gesprächen um die Ecke gebracht und um die Mittgaszeit in der Heimat von Olli Pocher angekommen, wo mir schon mächtig der Magen knurrte. Hier auch noch ein paar örtliche Fans eingesammelt um dann mit den 120 Leutchen fröhlich singend und teilweise tanzend durch die Innenstadt Richtung Stadion zu ziehen. Hier schauten die Eingeborenen nicht schlecht, was denn da für’n Trupp für Stimmung sorgte. Dann noch kurz mit den örtlichen H96-Fans abgeklatscht, was den Staatsdienern irgendwie nicht gefiel und deswegen 3 Leute einsperrte. (Hierzu muss man sagen das es immer die trifft, die es eh schon am schlechtesten haben, HALTET DURCH JUNGS!!) Dann im Pferdekessel weiter gen Niedersachsenstadion wo man die komplette Hauptverkehrsstraße in Hannover in Beschlag nehmen durfte. Irgendwann dann auch im Gästebereich angekommen, wo man den Kessel der Polizei nicht mehr verlassen durfte und das Stadion noch nicht geöffnet hatte um sich mit Lebensmitteln einzudecken. Die Zeit dann mit „Graffitis malen“ doch irgendwie rum bekommen und kurz noch dem Herrn Z. gezeigt wie erwünscht er doch in unseren Kreisen ist. Als die Stadionkassen öffneten, stürmten natürlich alle gleich drauf los. Irgendwoher kamen dann auf einmal 50 Freikarten für die Gästefans, freute den Geldbeutel, denn ne Stehplatzkarte sollte 10 Taler kosten. Unverschämtheit!

Die ausgesperrten Freunde noch verabschiedet und das Stadion geentert. Nochmal kurz für unsere Freunde vor dem Zaun Verpflegung aus dem Stadioninneren hinaus gereicht, welches wohl sehr mundete. Nun aber aufs Spiel vorbereiten und die Ultras Hannover beobachtet, wie sie sich von 5 Opa-Ordnern von ihrem angestammten Platz im Stadion vertrieben ließen und sich mit ca. 70 Leuten auf der Gegengrade niederließen. Kurzzeitig sah es noch so aus, als wollten sie nochmal kurz bei uns Hallo sagen, doch auch hier ließen sie sich wieder von 5 Ordnern dran hindern.

Dann hieß es für uns Amateure unterstützen, was auch mit einer kleinen, aber im Nachhinein sehr schönen Einleitung begonnen wurde. Der Support war für die vorhandenen Gästefans auch recht ansprechend und wurde durch die schönen Trommelrhytmen auch noch super unterstützt. In der 2. Halbzeit dann noch einen schönen Dauergesang  und das neue Barbie-Girl-Lied zum Besten gegeben und die 2. Mannschaft unseres Lieblingsvereins gefeiert. Diese glichen kurz vor Schluss noch zum 1:1 aus, was natürlich einen schönen Torpogo nach sich zog. Am Ende dankten uns unsere Helden noch ausgiebig und man bekam noch die eine oder andere Nachricht von den Spielern welche sich nochmals bedankten.

Von der Brigade Nord, war nicht wirklich viel zu hören, obwohl man bedenken muss das sie zum Support der Mannschaft anlässlich ihres 10. Geburtstages aufriefen. Einzig bleibt zu erwähnen dass das Fahnenmaterial gut und ausgiebig von ihnen genutzt wurde.

Auf dem Weg zum Bahnhof dann natürlich wieder im Kessel und mit der Straßen/U-Bahn den Weg gebahnt. Am Ziel angekommen, sofort einen eigenen Weg gebahnt und Team Green erfolgreich abgehängt. Im Bahnhof dann noch das nötigste für die Heimreise besorgt und auf dem Abfahrtgleis die 3 Eingesperrten Freunde wieder begrüßt. Auf der Rückfahrt noch sehr günstig Lebensmittel eingekauft und das eine oder andere Liedgut zum Besten gegeben. In Lüneburg nochmal kurz Aufregung, als man eine Gruppe junger in schwarz gekleidete Leute erblickte, jedoch alles nicht so ernst. Waren wohl ein paar Reisende aus Lübeck. Die restliche Zeit der Fahrt noch mit netten Gesprächen und Gammeln verbracht um kurz vor 9 in der Hansastadt Rostock angekommen. Alles in allem eine schöne Tour mit coolen Leuten und geilen Erlebnissen.

Zum Schluss noch nen‘ kleinen Witz der mir nicht mehr aus dem Kopf geht: „Was ist das einzige Tier mit dem Arsch auf dem Rücken? Polizeipferd!!!“ Hahaha

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Gute Nacht Leute und träumt was Schönes!!

Erlebnisbericht: TuS Koblenz gegen Hansa Rostock

Posted in Erlebnisberichte with tags , , , , on März 30, 2009 by Pro Dahlmann

Tach Kollegen…weiter geht es mit unserer Kogge in stürmischen Gewässern. Heute sollte der Wind uns gen Süden treiben. Dort wo Rhein und Mosel zusammenfließen, der Wein sein zu Hause hat und der Fußballclub so gänzlich unbedeutend ist wie der Dreck unter meinen Fingernagel nach einer 3-Tage-WET Tour. Heute versammelten sich doch recht viele aus meiner Heimatstadt am Treffpunkt und so konnte man 11 Leute an einem Freitag mobilisieren, in die Rheinlandpfälzische Universitätsstadt zu fahren. Unser Organisator verweilte bereits in der laufende Woche im Westen und konnte unsere Truppe erst auf dem Rückweg begleiten. Bereit und mit voller Erwartung an den heutigen Tag ging es los und man verbrachte gemeinsam 6 ½ reine Fahrtzeit auf der Autobahn. Zwischendurch mal angehalten und das große Goldene M besucht und Büchsenpils im real eingekauft. Sonst eigentlich ne entspannte Fahrt.

In Koblenz angekommen dann die erwartete Planlosigkeit aufgrund der hammer komischen Straßenführungen. Eigentlich wollten wir uns wieder ein schönes Plätzchen in der Stadt zum Parken suchen, da eigentlich keine Gästeparkplätze vorhanden sein sollten. Überrascht wurden wir dann von einem Schild „rechts lang zum Gäste P“. Da man auch nicht länger suchen wollte, folgte man den richtungsweisenden Schildern und kam zum sogenannten Gästeparkplatz. Als wir um die letzte Ecke fuhren, dann die Ernüchterung und die Erkenntnis sich nicht auf die Faulheit zu verlassen. Auf dem „Gästeparkplatz“ standen unsere Gesetzeshüter und kontrollierten jeden der dort einparkte. „Einmal Führerschein und Fahrzeugpapiere! Dazu möchte ich noch alle Ausweise der Insassen haben!“ befahl der äußerst arrogante und mit einer herabwürdigenden Stimme sprechende Beamte. Naja man kennt es ja nicht anders, oder!? Nach circa 10 Minuten kam adrett und in Trendfarbe Grün gekleidet Herr wieder und verteilte die Ausweise im ersten Auto. Beim zweiten Auto dann das was ich schon die ganze Zeit erahnt hatte. Zwei unserer Insassen sind in der Datei GS registriert und somit durfte sich das ganze Auto seiner Sachen entledigen. In Socken und nur im Shirt an der Wand stehend, musste man sich das sinnlose Herumgeeier angucken. Das komplette Auto wurde durchsucht, nach pyrotechnischen Gegenständen, Rauschgift und sonstigen verbotenen Utensilien. Nach der ganzen Prozedur wurde uns dann noch ein persönlicher Begleitservice zum Stadion angeboten. Was heißt angeboten, wir wurden gezwungen sofort zum Stadion zu gehen und deshalb wurde uns ein Bulli hinterhergeschickt. Am Stadion dann kein weiterkommen. Lediglich zwei unerschrockene suchten den Weg und fanden ihn auch sich die Kante zu geben. Der naheliegende Tennisclub sollte dann als Schenke herhalten und tat das auch erfolgreich, wie man im Stadion sehen konnte. Grüße an euch beide. Am Eingang dann noch einmal auf Herz und Nieren kontrolliert, selbst das Shirt musste man hochziehen und traurig zur Kenntnis nehmen das jetzt wohl alles an Schikanen erlaubt sei gegenüber den Rostockern,und schon ging das Spiel auch los. Aufgrund eines Staus auf der Autobahn war auch nur die Hälfte unserer Leute in der ersten Hlbzeit anwesend.

Die ersten 15 Minuten gehörten wieder einmal ganz den Hanseaten und so konnte man das 0:1 erzielen. Danach dann der totale Einbruch und man konnte schon wieder mit dem schlimmsten rechnen. Aber es sollte bei dem 1:1 der Koblenzer bleiben und man konnte noch gerade so das Unentschieden retten.

Der Support beschränkte sich heute auf sporadischen singen ohne Trommeln, Fahnen, Doppelhalter, Megafon. Die TuS hat uns zu diesem Spiel einfach alles verboten. GEGEN DEN MODERNEN FUßBALL…F**** EUCH IHR KONSUMENTEN!

Als die Mannschaft zum Block kam, musste sich der mitgereiste Gästehaufen zusammenreißen um nicht wutentbrannt auszuflippen. Nur mal so, Zacher meinte am Zaun „Wir haben das schon einmal am letzten Spieltag geschafft. Wir werden das diesmal auch am letzten Spieltag schaffen!“ Ich nehme dich beim Wort.

Um 2:30 Uhr erreichten wir dann die Heimat und begaben uns auch nach dieser erfolglosen Fahrt in unser Bett, mit der Hoffnung doch nicht abzusteigen.

Bilder wie immer unter SVERINer und Suptras Rostock

Sonnige Grüße von der Extrawurst

Erlebnisbericht: Hansa Rostock gegen FC Ingolstadt

Posted in Erlebnisberichte with tags , , , , on März 30, 2009 by Pro Dahlmann

Und da war es wieder ein Wochenende voll Leid und Trauer. Wollen wir jedoch mit Tag in den Morgenstunden beginnen. Morgens um 10.00 Uhr bestieg man mit der Ultrájugend den Zug nach Rostock. Auch bei dieser Heimspielfahrt verdrückte ich mein ach so geliebtes Alaska-Seelachs Brötchen vom Bäcker genüsslich im Zug und spülte das mit einer tauenden, mit kleinen Wassertropfen besetzten Cola runter…ach so gut geht es mir an solchen Tagen. Natürlich kann man sowas nur solange genießen bis der FC spielt. In Rostock angekommen machten wir uns sofort auf in den Raum. Ich freute mich schon den ganzen Morgen darauf mein Geld zu verprassen und das am Vorabend im Casino, ja ihr habt richtig gelesen CASINO, gewonnene Geld in neue Lektüre zu investieren. Da wurde mir aber einer schöner Strich durch die Rechnung gemacht. Kaum am Raum angekommen, ging es auch sofort wieder weiter mit den Fans des „na******** Chemnitzer FC“.

Am Stadion angekommen, ein wenig dumm rumgequatscht und schon kam auch der Oberfan in seinem Mobil. Jetzt konnte das Prozedere wieder losgehen. Fahnen auspacken, kontrollieren lassen, Fahnen einpacken, ins Stadion bringen, an den gewünschten Stellen anbringen, Trommeln befestigen, Schwenkfahnen zusammenfrimeln, Doppelhalter und andere diverse Winkelemente verteilen. Da wir diesmal gut organisiert und alle koordiniert mit angepackt haben, ging es heute frei von der Hand weg und man hatte sogar noch ein wenig Zeit das eine oder andere private Gespräch zu führen. Mal was anderes kann ich euch sagen. Mit dem öffnen der Stadiontore kehrte dann aber auch wieder der Spieltägliche Alltag ein. Es wurde gefachsimpelt was das Zeug her hielt, an jeder Ecke wurden über die vergangenen Tage und ihre Berichterstattungen über das St.Pauli Spiel diskutiert. So muss das Jungs…das ist Fußball…ich will Bier sehen und Männer die genau in diesen Minuten und Stunden aus ihrem wöchentlichen Trott herauskommen. Einfach traumhaft und irgendwie wie in einer Welt befindet man sich an so einem Tag. Findet ihr etwa nicht?

Naja nun ist es aber gut mit den poetischen Ausbrüchen in meinem Bericht. Die Mannschaft läuft auf und unser Block präsentierte sich mal wieder von seiner besten Seite. Ein Meer aus Fahnen konnte der Besucher dieses Spiels in unserer Ecke erblicken. Garniert mit einer Tapeten auf der in großen Lettern zu lesen war „Kämpfen FCH“. Davon war mal wieder nur in der ersten Halbzeit was zu spüren und so kam man über ein 1:1 leider nicht hinaus. Der Unmut, die Verzweiflung und der Frust waren groß…wie eigentlich die letzten Spiele immer.

Man verweilte noch eine ganze Weile nach dem Spiel im Stadion. Geschlossen wurde entschieden die Spieler friedlich zur Rede zu stellen. Geschlossen wollte man das Stadion verlassen. Doch von weitem konnte man erblicken das die Tore zugemacht werden sollten. Der Haufen wollte das natürlich nicht und bewegte sich nun ein wenig schneller. Auf der Hälfte des Weges konnte man erahnen das es wohl nur ein Versehen gewesen sein sollte, da das Tor sofort wieder aufgemacht wurde. Natürlich wurde der Haufen wieder langsamer. Trotzdem rief das unsere Affenbande in Grau auf den Plan. Sie nutzten diese Chance und rannte mit Mundschutz und Quarzsandhandschuhen aufgepeppelt in unseren Haufen. Auf näheres möchte ich jetzt nicht eingehen. Nun war die Polizei auch wieder am Start und überraschenderweise mal elegant zurückhaltend. Nach Diskussionen und des zurechtweisen eines Affen verließ man den Schauplatz.

An der Ausfahrt des Westparkplatzes konnte man erfolgreich das hinausfahren der Westtribünen Gäste verhindern. Jetzt lag es an der Mannschaft…derer gleichen enttäuschte uns zu mindestens in diesem Punkt nicht. Hahnel, Bülow, Lisztes, Gienke und Zacher stellten sich uns und suchten das Gespräch. Viel rausgekommen ist nichts. Näheres könnt ihr im Raum erfahren, denn mehrere Vertreter der Mannschaft besuchten uns tatsächlich noch einmal im Raum. Was dabei rumgekommen ist? Tauscht euch im Raum aus…sucht die Geselligkeit bei uns und habt keine Scheu vorbei zu kommen!

Bilder wie immer unter SVERINer und Suptras Rostock

Sonnige Grüße von der Extrawurst

Erlebnisbericht: Chemnitzer FC gegen Hansa Rostock 2

Posted in Erlebnisberichte with tags , , , , on März 30, 2009 by Pro Dahlmann

Da isser wieder…da eure Extrawurst leider nicht persönlich vor Ort war haben wir heute mal wieder einen Gastbericht. Geschrieben hat ihn ein sehr guter Freund aus dem Osten unseres Bundeslandes. Viel Spaß beim lesen!

Endlich wieder Ticket fahren hieß es an diesem 2. Märzwochenende und dann auch noch Kreuz und Quer durch den Osten. Dazu ließen sich dann auch ca. 40 Leutchen begeistern, welche sich am frühen Samstagmorgen am Rostocker HBF einfanden. Man selbst war schon seit Freitagabend in der schönen Hansestadt und verbrachte den Abend in geselliger Runde mit guten Freunden. Irgendwann wurde dann doch das Bettchen aufgesucht da man die Augen noch ein wenig pflegen wollte, was aber dann doch nicht wirklich dazu kam da man sich die Fortsetzung von „Frodo dem Hooligan“ antat (Übrigens nicht mein Geschmack, aber was solls). Vorher noch ein paar Leute verabschiedet die nicht den Drang nach Schlaf hatten sondern eher dem Ruf des Alkohols folgten.

Aber zurück zum Thema, Hansa Amateure stand auf dem Plan und man freute sich mal wieder auf ein positives Spielergebnis, nachdem uns die Profis in der Hinsicht in letzter Zeit nicht verwöhnt hatten. Wie schon gesagt ungefähr 40 Leute auf dem Weg nach Karl-Marx-Stadt und bis Schwerin dann auch eine ruhige Fahrt in den Zügen der deutschen Bahn genossen, aber dann kam das was niemand erwartet hatte. Umsteigen in der Landeshauptstadt und der ganze Bahnhof voller verkleideter Menschen. Erst dachte man da hätten einige den Karneval verpasst, bis man denen aber auf die Schliche kam. In Leipzig sollte Buchmesse sein und alles was nen Knall hat war auf dem Weg in den schrägsten Kostümen dahin. Die Kostüme reichten von Pokémon über Bordsteinschwalben in zerrissenen Klamotten bis hin zum laufenden Tod mit selbstgebasteltem Pappsarg und Sense. Da fragt man sich echt was 16-jährige Mädchen sich alles antun und wo die sich die ganze Woche über verstecken.

In Wittenberg dann wieder umsteigen und nun waren schon mehr als doppelt so viele Freaks unterwegs als treue Hansa-Anhänger. Alles in allem ne ruhige Zugfahrt und man war gespannt was uns in Magdeburg erwarten sollte da der FCM ja bekanntlich zu Hause spielen sollte und Union auf dem Weg nach Braunschweig war. MD erreicht, gesammelt und auf den Weg zum Gleis gemacht, da man einiges an Verspätung eingefahren hatte. Alle Hoffnung zu Nichte gemacht als man erkannte das niemand auf uns wartete. Schade eigentlich…also wieder rein in die Bahn und auf dem Weg nach Halle mal ein wenig aus dem Fenster geschaut und einige Schmierereien an den Bahnhöfen dieser Welt gesichtet. In Halle angekommen, hieß es erst mal Verpflegung besorgen, da man ein bisschen Aufenthalt haben sollte. Dann wieder den nächsten Zug geentert und ein wenig abgekotzt, als man erfahren hatte das sich 10 Minuten zuvor Halle auf den Weg nach Cottbus gemacht haben soll. Was solls, weiter geht’s nach Leipzig und froh gewesen als man Leipzig-Messe erreichte, da dort die ca. 400 Fratzen aussteigen sollten die sich die unzähligen Bücher unter die Nase reiben wollten. In Leipzig Hauptbahnhof gelandet und gleich die eine oder andere Fussballnase erkannt. Als man wieder im Zug saß hörte man noch dass ein Gelb-Blauer nen 5 m-Sprung in die Tiefe wagte. Keine Ahnung was ihn dazu bewegte.

Und dann war es soweit, wir sollten in Karl-Marx-Stadt ankommen und sofort in den Bullenkessel geraten und auf den Weg zum Stadion gemacht. An einer Tankstelle meinten dann ein paar Einheimische noch nen Dicken machen zu müssen und waren schön gestikulierend am rumposen. Schade dass ihr nicht mal persönlich „Hallo“ sagen wolltet. Weiter ging es bei herrlichem Sonnenschein zum Stadion, wo man bei Ankunft mit ein bisschen Flunkerei für fast alle billige Tickets erstanden hatte. Noch von den Stadionverbotlern verabschiedet, denn der Anstoß rückte immer näher. Im Gästebereich sofort alle Fahnen an den Zaun gebracht, auch wenn es nicht alle hinein geschafft haben. Vielen Dank an die Security für die Zensur. Im Stadion dann die ersten Minuten nur sporadisch supportet, keine Ahnung woran das lag. Am Trennzaun sofort wieder ein paar Poser erspäht die dann auch über die vollen 90 Minuten nur am affen und rumquaken waren und uns deren Gesinnung durch das ein oder andere Lied näher gebracht haben. Man konnte auch noch beobachten wie sich die aktive Szene aus Chemnitz in den ersten Minuten aus dem Stadion verkroch, warum wieso weshalb war uns ein Rätsel. Für die Freunde vor dem Zaun noch gesammelt und davon Getränke und Speisen besorgt. Grüße hierbei an die Sektion Stadionverbot. Im Gästebereich dann aufgrund des Spielstandes auch nur noch am langweilen und Schönes-Wetter-Genießen. Zum Abpfiff noch ne kleine Kletterei am Zaun.

Also, Spiel vorbei auf geht’s zum Bahnhof und warten auf das was passiert. Natürlich auf dem Weg wieder im Kessel der ewig treuen Gefährten welche dann auch sofort durchdrehten wenn die letzte Reihe vor Erschöpfung nicht so schnell voran kam wie gewünscht. Ein ganz übermotivierter Lord Helmchen, meinte dann noch immer wieder uns hinter den Bullen-Wannen auffordern zu müssen aus dem Kessel zu brechen. Haben wir natürlich dankend abgelehnt, obwohl man noch das ein oder andere sächsische Personen-Grüppchen zu sehen bekam. Den übergeilen Tunnel am Bahnhof noch ein wenig von innen beleuchtet und den Bahnhofsshop geentert wo man sich mit Lebensmittel eindecken wollte, was jedoch sofort durch Team Green unterbunden wurde, welche uns bis Abfahrt des Zuges auf dem Gleis in Sicherheit vor dem Treiben außerhalb des Bahnhofs behalten wollte, nicht das uns noch was passiert!

Der Zug kam, wurde geentert und fuhr heimwärts, irgendwann unterwegs noch von den Beschützern informiert worden das wir in Leipzig wieder im Kessel landen würden, was wir jedoch für einen Witz hielten. Bei Ankunft in Leipzig dann sofort an die Bullenkette geraten und mehr oder weniger freundlich gebeten sich an das andere Ende des Gleises zu begeben um von der Seite zum nächsten Gleis zu kommen. Hinweis wurde freundlich angenommen nur dachte niemand an das was nun passieren würde. Die Bullen behielten uns für die ganze Zeit des Aufenthalts in Leipzig im Durchgangstunnel zwischen den Gleisen ohne Aussicht auf Lebensmitteln oder einem Ort um die Notdurft zu verrichten, so mussten wir dies in dem Tunnel tun und standen nun über eine Stunde in unserer eigenen Pisse ohne was zu Trinken oder Essen. Dann haben Sie uns doch irgendwann durchgelassen, jedoch nur bis zum Einsteigen in den nächsten Zug, welcher auch schnell losfuhr. In Leipzig-Messe stiegen dann wieder der ganze Haufen Freaks von der Hinfahrt ein, jedoch wurden wir freundlich in der 1.Klasse allein untergebracht und der Haufen musste sich in die 2.Klasse quetschen. HAHA!!! Den Rest der Fahrt dann nur noch mit Schlafen oder Quatschen oder Gesellschaftspielen verbracht, bis man wieder n der schönen Ostseestadt ankam.

Bleibt die Erkenntnis das Sachsen-Girls auf Bomberjacken und Platiniums stehen und das Vorpommern die größten Bäuche hat.

Bilder wie immer unter SVERINer

Erlebnisbericht: F.C. Sankt Politik gegen Hansa Rostock (Teil 3)

Posted in Erlebnisberichte with tags , , , on März 17, 2009 by Pro Dahlmann

Nach einer Trennung der anstürmenden Hansafans waren es so circa 500 Leute die gleichzeitig in das Stadion wollten. Und wie ich bereits geschrieben habe auf einen so kleinen Eingang. Die Ordnungskräfte und die Polizei waren sichtlich mit der Lage überfordert und wurden sprichwörtlich überrollt. Die provisorisch aufgebauten Wellenbrecher platzten förmlich aus ihren nähten. Es bat sich ein Bild auf, welches einer sprießenden Knospe entsprach. Da die Ordner versuchten die Masse in diesen zwei kleinen Durchgangsmöglichkeiten zu belassen wurden auch einige Faustkämpfe gesichtet. Die gingen mehr oder weniger auf das Punktekonto der Rostocker Fraktion. Unglaublich…ich sah blutige Nasen, Cuts über den Augen, dreckige Klamotten und tollwütige Ordner. Nachdem der erste Schwung ohne Kontrolle ins Stadion gelang kam die Staatsmacht aus dem Stadion auf den Plan. Sie schlugen auf alles ein was ihnen in den Weg kam und das war bekanntlicherweise alles, da ja von hinten auch immer wieder gedrückt worden ist. Dann schafften sie doch das was sie die ganze Zeit versucht hatten. Das Tor war zu und wurde mit einer Kette, wie im wilden Westen, verriegelt. Es dauerte eine ganze Weile bis dieses wieder geöffnet wurde, da Ordner und Polizei im Eingangsbereich im Stadion erst einmal für „Ruhe“ und „Ordnung“ sorgen mussten. Paaahhhhh…das ich nicht lache. Es ist doch nicht zu fassen, das so ein Verein alles durchbekommt. Man muss sich überlegen das, dass ein hochbrisantes Sicherheitsspiel der Kategorie G8 war und St.Pauli hält es nicht für nötig ein durchdachtes Konzept an den Tag zu legen, denn so eines war in diesen Stunden nicht zu erkennen. Nichts für ungut…die Leute konnten dann letztendlich doch ins Stadion und sammelten sich im unteren Bereich des Gästeblockes. Fahnen, Banner, Doppler und andere Fanutensilien waren natürlich aus Sicherheitsbedenken verboten worden. Denkste…war doch alles da. Einwandfrei, doch noch ein kleiner Sieg an diesem Tag. Trommel angezwiebelt, Fahnen aufgehangen und los konnte es gehen. Nach einer Ansage unseres DaCapo, das rechtsradikales Gedankengut nicht geduldet wird und es zu unterlassen ist das „U-Bahn-Lied“ zu singen, peitschten wir die Mannschaft mit aller Kraft an. Zum Intro auf unserer Seite gab es die bekannten Scheiß St.Pauli Schals, welches auch sehr gutes Bild abgab. Auf der gegenüberliegenden Seite, hat USP auf unsere Hinspiel Choreographie geantwortet und zeigte uns das wirkliche Abstiegsgespenst. Wie in Teil 1 meiner „Kolumne“ beschrieben traten nun nacheinander die Tapete in Augenschein. Nach sage und schreibe 5 Minuten stand es für unsere Kogge 0:2 durch Myntti und Bartels. So einen Torjubel habe ich seit Jahren nicht mehr erlebt. Überschwängliche Freude in jeder Ecke des Blockes. In den ersten Minuten wurden dann auch die verbotenen Tapeten entrollt auf denen stand: „Frutti del die Mare per Sempre“(in Anspielung auf die, unendlich lange und dazu noch auf italienisch übersetzte, Tapetenaktion der Paulianer warum sie denn nicht mehr beim Mondialli Antirazzisti mitmachen), „Lieber mit der Kogge in Seenot, als auf der Alster mit nem Treetboot“, sowie „Den femininen Muschipups Salonfähig machen“. Danach dann nichts weiter spektakuläres auf beiden Seiten des Stadions. Mit einlaufen Mannschaften zur zweiten Halbzeit erbot sich mir dann doch ein recht feuriges und heißes Bild. Ungefähr 1.312 Fackeln wurden von irgendwelchen „Schwachköpfen“ entzündet und sorgten damit für die ultimativen Randale. Komisch….das Wort hab ich bestimmt jetzt schon 100mal benutzt…aber verletzt wurde niemand. In anderen Städten und Ländern ist das eine südländische Atmosphäre. Während der Fackeln im Sturm präsentierte man noch ein Transparent mit der Aufschrift „Hansa Hooligans“. Die Krieger die es hochgehalten haben erhielten im übrigen ein Stadionverbot. Einfach unverständlich…auf der einen Seite darf man sich als Rassist beschimpfen lassen und auf der anderen Seite darf man nicht ironisch sein eigenes, durch andere auferlegtes Klischee bedienen. Einfach nur erbärmlich. Diejenigen die es betrifft…ich bzw. wir denken an euch genau wie an die anderen SV’ler. Ihr seit immer bei uns…Extrawurst gegen Stadionverbote!

Nun ja das Blatt drehte sich dann noch und unsere mit Pantoffeln spielende Kindergartengruppe 1 verlor mit 3:2. Ich war am Boden zerstört. Doch nicht bei einem so wichtigen Spiel…kotz!

Pflegen wir doch jetzt einen altbekannten Spruch: „Vor dem Spiel, ist nach dem Spiel!“ Von der Polizei eingekesselt und mit irgendwelchen bekloppten durchsagen von so einem Deeskalationsteam der Polizei zugedröhnt wartete man darauf das man das GO erhält zum U-Bahnhof zu gelangen. Währenddessen einige die Zeit mit in die Ecke schiffen und rauchen verbrachten, schaute sich der aktive Teil der Szene um und erspähte direkt neben dem Gästeblock eine kleine Gruppe die bereitsauf dem Weg Steine sammelten. Gemacht haben sie letztendlich nichts, aber die Augen auf behalten sollte man trotzdem weiter. Da jemand vorgedrungen war und geschaut hat was uns an der U-Bahn erwarten sollte, wussten wir bereits im Vorfeld das wir nicht warten mussten weil die Entlastungs-U-Bahn noch nicht da war, sondern weil sich bereits knapp 400 Antifa Leute in der Nähe aufhielten. Dann der Startschuss in Richtung Haltestelle. Dann der erste Schuss…nein kein richtiger Schuss, aber ein explodierender Böller. Danach musste man die Augen wirklich gen Himmel richten, weil wohl alle möglichen Sachen die den Paulianern in die Hände gefallen sind, auf uns geworfen wurden. Nach einem erneuten Schlagabtausch mit der Polizei, die nun wirklich viel zu tun bekam erreichte wir den Untergrund. Einen wirklichen Kontakt konnte ich nicht feststellen. Im Nachhinein ging wohl alles auf die Polizei. Jedem das was ihm gebührt…ich für meine Person bewegte mich weiter zur Untergrundbahn, wie auch die anderen Hansa Hooligans. Am Hauptbahnhof erdachte ich mir eine ähnliche Polizeipräsenz wie beim erreichen dessen ein paar Stunden zuvor. Aber es war wirklich entspannt und man konnte sich auch noch mit Fressalien eindecken. Ohne weitere Vorkommnisse fuhr dann der Zug los. Auf der Heimfahrt verarbeitete jeder einzelne diese Niederlage im Stadion für sich. Die einen plauschten über die derzeitige und zukünftige Situation im Verein. Die anderen wider rum über das was drumherum geschah. Andere kauerten in den Sitzschalen der Bahn und düsten einfach nur vor sich herum. Ich musste leider in sehr viele leere Augen schauen…die verzweifelt das unausweichliche dieser jetzigen sportlichen Situation wiederspiegeln.

Mit Garantie habe ich einiges vergessen…was allerdings auch nicht anders zu erwarten ist, wenn man bedenkt wie langsam der Alte schon wieder war. Mein absoluter Rekord…!

Bilder wie immer unter SVERINer und Suptras Rostock

Dem Untergang geweihte Grüße eure Extrawurst

Erlebnisbericht: F.C. Sankt Politik gegen Hansa Rostock (Teil 2)

Posted in Erlebnisberichte with tags , , , on März 13, 2009 by Pro Dahlmann

In Hamburg erreichte man dann mühelos und ohne Vorkommnisse den Hauptbahnhof. Als erstes raus und Kund getan wer eigentlich in der Stadt ist. War schon ein beachtlicher Mob von circa 800 Leuten. Schick, schick…die „Karl Lagerfeld Haute Couture“ Farbe Schwarz dominierte eindeuti. Etwas Orientierungslos am Gleis stehend, sammelte sich der ganze Haufen und trottete die Treppen hinauf in Richtung U-Bahn Haltestelle. Da es die ganze Zeit nur im Schneckentempo vorwärts ging, wurde man selber ganz schön nervös. Als wenn es so gewollt war damit die ganzen Papparazzo was zu filmen hätten (Die Presse lügt…f**** euch!). Durch den ständigen Stau fingen die Leute in den hinteren Reihen an zu drücken, was auch verständlich ist. Und somit war der erste mehr oder weniger ungewollte Kontakt mit der Policia gegeben. Durch ihre „Null-Toleranz“ Vorgehensweise, knüppelten sie auch sofort drauf los und deckten uns mit Pfeffer ein. Natürlich nicht von ein paar Metern Entfernung, sondern auch schon mal aus lediglich einer Distanz von 20 Zentimetern. Einige erlitten dadurch die ersten Verletzungen, welche die Presse im Nachgang nur zögerlich und am Rande erwähnt hat. Ein aktives Mitglied der Szene wurde ziemlich schwer getroffen und auch gleich mal prügelnd in den Polizeiwagen gebracht. Gut dachte man sich, für ihn hat es sich geschissen. In dem ganzen Gedränge und er Unüberblickbarkeit der Menschenmasse hat man ihn auch irgendwie aus den Augen verloren. Herausgestellt hat sich dann, dass unser Streetmilitär ihn nicht, wie gedacht in Gewahrsam genommen hat, sondern ihn nach einer Personalienfeststellung vor der Heimkurve des FC St. Pauli raus lies. Ja ihr habt richtig gelesen. Mit Szeneklamotten die es gilt mit dem Leben zu verteidigen, schaffte es unser Mitglied dann doch noch rechtzeitig einmal ums Stadion rum. Unglaublich, aber wahr. Als ich das gehört hatte, stellte ich das noch kommende, im Nachhinein, nicht mehr in Frage.

Die erste U-Bahn gehörte der aktiven Fanszene, welche sich dann dort am Brennpunkt Stadion bzw. Feldstrasse den ersten Überblick verschaffen sollte. Ganz gemütlich stieg man aus und wollte dann auf die anderen U-Bahnen warten. Die Polizei wurde langsam unruhig und bat uns doch endlich weiter zum Gästeeingang zu gehen. Komisch meiner Ansicht nach war es, das die Kollegen aus den Wasserwerfern sagten wir sollen los und auf der anderen Seite uns aber ein weiteres Team Green den Weg versperrte. Also in diesem Moment eine recht heikle Situation. Denn die Leute wurden misstrauisch. Tatsächlich flog eine Flasche. Ich sage bewusst „eine“ Flasche, da ich nur eine gesehen habe. Kurze Zeit später konnte ich mich dann selber verkehrt herum auf eine Wäscheleine aufhängen, da ich von oben bis unten nass war. Ich fahre schon lange zum Fußball, aber habe noch nicht wirklich einen so, willkürlichen Einsatz des Wasserwerfers gesehen. Willkür hin oder her, nass war ich trotzdem. Dazu kam natürlich noch das mir Hammer das Gesicht gebrannt hat und mir unglaublich die Knochen wehgetan haben. Die Männer und Frauen, die an diesem Tag ihren freien Tag geopfert hatten, knüppelten auch diesmal unmissverständlich auf die Leute ein. Auch zu diesem Zeitpunkt war es uns noch nicht möglich Richtung Gästeblock zu gehen, da immer noch der Weg durch andere Polizisten versperrt wurde. Erst nach einigen Schlägereinheiten wurde der Weg frei gemacht. Irgendwie komisch.

Kurz vor dem Gästeeingang dann das nächste Kamerateam. Auf dem Weg in Richtung Eingang erblickte man den nächsten Wasserwerfer, aber warum am Eingang? Der FC St. Pauli hat sich nach DFL Vorgaben einwandfrei vorbereitet und hat sage und schreibe zwei Eingänge parat gehalten. Für 1.500 Personen, von denen 1.000 auf einmal kommen. Das, das nicht gut geht ist jeden bekannt der so ein Fußballspiel schon mal besucht hat.

Fortsetzung folgt…