Erlebnisbericht Rot-Weiß Oberhausen gegen Hansa Rostock Teil 2

In Oberhausen angekommen blieb der Meute lediglich die Möglichkeit die Busse zum Stadion zu nehmen. Welche nach so einer Fahrt auch mit Kusshand und wenig Überlegung angenommen wurden. In den Bussen stellte man bei dem einem oder anderen fest, das man sich lieber doch nicht mit Lazio Trikot auf seinem Personalausweis abbilden lässt oder einfach nur scheiße aussieht. Ein Glück mein Ausweis wurde nicht vom „DaCapo“ kontrolliert. Ich hätte bestimmt wieder eine Tracht Prügel bezogen. Am Stadion erblickte man die einer oder andere Schmiererei der „ULTRA OB“…zieht euch das rein…“ULTRA OB“…wie scheiße ist das denn!? Ich hätte mich totlachen können. Am besten noch …“ULTRAS OB – Die Geschichte der Ultras OB, ist eine Geschichte voller Missverständnisse!“ Naja egal…man kaperte den Gästeblock, welcher schon geflaggt und mit den Hilfsmitteln eines jeden Ultras ausgestattet wurde und legte mit Spielbeginn doch ordentlich los. Die erste Halbzeit konnte man doch als eher mittelmäßig, was die Stimmung betraf und als eher grottenschlecht, was die Leistung der Mannschaft auf dem Platz angehen sollte, verbuchen. Ende der ersten Halbzeit wurde man darüber informiert das die Stadionverbotler vor dem Stadion sich einer Kontrolle unterziehen mussten. Natürlich brach man alle Sangeskraft ab und widmete sich dem Geschehen ausserhalb des Stadions. Denn gute Freunde kann niemand trennen, auch keine Eintrittskarte zu so einem beschissenen Spiel. Es hat sich herausgestellt das einer SV’ler kein Stadionverbot mehr hatte und so ist er denn ohne es sich zweimal sagen zu lassen zu uns in den Block gestürmt. Am Ende hat sich herausgestellt das die Staatsmacht einen durchaus positiven Fehler begangen hat, denn das SV war gar nicht aufgehoben. Rausgeholt wurde er nicht und konnte sich ein Spiel seit Jahren zusammen mit seinen Halunken im Stadion reinziehen. Geile Aktion…ich habe seit Jahren niemanden so ausflippen sehen. Die Atmosphäre wurde auf eine eindrucksvolle und intensive Art und Weise von demjenigen aufgesogen, welches mich immer weiter mit in den Bann der Gefühle, solch einen Moment auszukosten, gezogen hat. Man kann sprichwörtlich von dem überspringenden Funken sprechen.

Nicht zu vergessen sind natürlich unsere Freunde die so einen Moment nicht genießen konnten. Aber es sollte noch besser kommen. Die Sektion Stadionverbot durfte mit polizeilicher Genehmigung das Spiel von einem der Rolltore zwischen dem Gästeblock verfolgen. Hammer Aktion…wir gesellten uns natürlich in ihre Richtung und wechselten den Standpunkt im Stadion. Somit waren wir auf der gleichen Höhe unserer ausgesperrten Freunde. Man besang auch trotz einer noch miserableren Leistung der Mannschaft mit den Jungs eine weitere Halbzeit. Gänsehautfeeling pur…ein Erlebnis für die Sinne, würde der Chefkoch vom Dienst sagen. Und so haben sich die meisten auch gefühlt. Einfach nur schön! Sie waren indirekt wieder bei uns…ich krieg immer noch die Erpelpelle.

rwo_svler

Naja viel zum Spiel schreib ich ja nie. Heute werde ich mit diesem auch nichts anderes machen. Leider einfach nur schlecht. Einzig und allein ist zu sagen das unsere Spieler allesamt zu unseren Stadionverbotlern zum abklatschen kamen. Danke dafür…ihr wisst nicht wie schön es für unsere Leute war. Nichts desto trotz…wir haben verloren…Pagel raus…Kern bitte auch…Affen!!!!

Die Rückfahrt verlief relativ ruhig man besonnte sich nach der 16 Stündigen Hinfahrt auf eine gemütliche Heimreise. Man verbrachte die Zeit mit plaudern, saufen, saufen und ähm…saufen. Ole ich muss immer noch an die denken…treu hat er das sinkende Saufschiff der Sufftras nicht verlassen.

Zu guter letzt sei noch erwähnt das wir das Wochenende einiger Staatsmänner mit dieser Tour wieder versaut haben und das Streetart immernoch nicht kriminell ist. In Büchen erspähte man denn doch das bereits von Hörensagen künstlerisch dargestellte Graffiti eines Bonbononkels und seinem schelmischem Anhängsels.

Fazit aus dem Wochenende ist: Geile Fahrt, „I love WET more than ever“, Scheiß Spiel, man nie seinen Schlüssel verlieren sollte und das man, auch bei noch so einem hohen Besuch dem man am nächsten Tag auf Arbeit erwartet, sein Gesicht gegenüber der Tradition des Namens unserer Spielstätte und der Liebe zu seinem Verein wahren sollte. Dem sei immer so…in diesem Sinne!

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten…es ist jetzt 3:38 Uhr und mir sollte man kleine Fehler verzeihen. Danke dafür!

Bilder wie immer unter SVERINer und Suptras Rostock

Sonnige Grüße von der Extrawurst

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Eine Antwort to “Erlebnisbericht Rot-Weiß Oberhausen gegen Hansa Rostock Teil 2”

  1. schelmiger anhängssel one Says:

    ich liebe die scheiße hier !! coole berichte mit tiefgründigem sinn . achso dieser bonbononkel ne… ich glaub der und seine anhänger werden nie groß !!
    in diesem sinne !! hansa und nur hansa !!

    Brenn.süd

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