Erlebnisbericht 1. FC Nürnberg gegen Hansa Rostock

Ja da bin ich wieder und muss mich in brünstig bei meiner treuen Leserschaft entschuldigen. Da ich privat und beruflich in letzter Zeit doch sehr stark eingebunden war, ist es mir nicht gelungen zeitnahe den Bericht zu diesem Knallerspiel auf einen Montagabend in Nürnberg zu verfassen. Nun leider Gottes ist es mal wieder so dass, man zu diesem Spiel nicht viele Worte verlieren kann. Nun sollte es nach Nürnberg gehen. Da es den deutschen Meteorologen nicht zu zumuten ist das sie einmal die Wahrheit sagen entschieden wir uns schon halb zehn loszufahren. Natürlich sollte auch auf dieser Fahrt der etwas längere Zwischenstopp bei „Sam Cullmans“ nicht fehlen. Wenn man schon in die Richtung fährt….naja dann lässt man es sich auch mal gutgehen. Gut genährt ging es auch weiter ohne jegliche Vorkommnisse. Da wir unser Ziel schon 16.30 Uhr erreichten machte sich unsereiner Mühe das Stadionumfeld zu erkunden. Wir mussten mit Erstaunen feststellen das sich wohl schon am Vortag jemand die Mühe machte die Umgebung zu verschönern. Natürlich mit dem Hintergedanken das sich auch ja alle Rostocker zu Hause fühlen. Demjenigen sei gesagt…es ist dir gelungen. Eine Schar an Aufklebern konnte man erblicken und genießen. Einfach nur wunderbar.

Ja und los ging es dann auch schon um 20:15 Uhr mit dem erhofften Sieg…Moment…erhofften?…Sieg?…da stimmt doch was nicht. Jetzt weiß ich es wieder! Der FC Hansa spielt doch. Naja wie schon gesagt, erhofft hatte man nichts und ein Sieg war bei genauer Betrachtung der aktuellen Tatsachen auch irgendwie nicht drin. Es sollte auch so sein und schon in der 9. Minute lag man durch ein Tor von Marek Mintal hinten. Das geht ja schon wieder gut los. Zu mindestens wir präsentierten uns in Halbzeit eins von einer für einen Motag nicht so üblichen guten Seite. Der Support war abwechslungsreich und doch auch schon manchmal recht durchgängig. Bis natürlich zur 31. Minute wo durch Maik Frantz der 2 Treffer für die Nürnberger Rostbratwürstchen zu verzeichnen war. Danach irgendwie leere im Block. Keiner konnte sich diese erneute Schmach auf einen Montag erneut vorstellen bzw. erahnen. Irgendwie bitter wieder solche Zeilen schreiben zu müssen. Die Gespräche mit Vertretern der Kurve haben dann doch nicht gefruchtet und wertete diese Unterhaltung mit Spielern und Trainer als Kaffeekränzchen ab. Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann der dritte Gegentreffer…scheiße!

Die zweite Halbzeit startete man aus supporttechnischer Hinsicht (das ist auch ein bescheidenes Wort oder? Hört sich so „Och jetzt lass uns mal die Spieltaganalyse durchgehen“ an…Bullshit!!!) eher mittelmäßig bis Flausen im Kopf. Ein einziges durcheinander im Block…bis die Armee eingriff.

Diesmal die Armee in Form der Barmy Army. Ich muss zugeben die Armee hatte das gewisse etwas und das Gefühl. Langsam aber sicher steigerte sich die Leistung „unserer“ Männer im Block. Kurzzeitig konnte man sogar ein kleines Freudenfeuer erblicken. Wo das wohl herkam? Es sei mir ein Rätsel.

Letzendes haben unsere Elf 4:0 verloren und war sogar noch besser mental und spielerisch auf dem Platz vertreten als wie gegen Augsburg. Der Satz der mir an diesem Abend nicht aus dem Kopf gehen wollte war die leere Floskel des Herrn Kern, die nämlich lautete…ACHTUNG: Jetzt original Sachsendialekt…“Abor was solln wior denn mochen?“ Naja lieber Herr Kern, wehleidig in die Kurve kommen nützt uns recht herzlich wenig. Mehr sage ich dazu jetzt am besten nicht.

Bilder wie immer unter SVERINer und Suptras Rostock

Sonnige Grüße von der Extrawurst

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