Erlebnisbericht: FC Hansa Rostock gegen Union Berlin

Da beginnt sie wieder, die Zeit der Tränen und Situationen die das Leben eines jeden Hansafans beschreibt. Nun ja, wollen wir mal nicht den „Zubara Ozora“ an die Wand malen…ähm ich meine den Teufel natürlich. Bevor die Saison losgehen sollte bereitete sich unsere Mannschaft ordentlich vor. Dieses Jahr sollten es gegen doch ein wenig attraktivere Gegner gehen, wie zum Beispiel gegen Union Berlin und den Hamburger Sportverein. Fangen wir an mit dem Spiel gegen Union…

…kurz und schmerzlos werden wir es wohl bei diesem Bericht lassen. In Rostock angekommen machte man sich gleich auf den Weg zum Raum, wo schon eine beachtliche Anzahl an Leuten eingekehrt war. Mit der Zeit und dem glaube ich längsten Toilettengang den ich jemals hatte füllten sich die Hallen. Aus dem Toilettenfenster konnte ich einen beachtlichen Blick des Mob‘s aus Vorpommern erhaschen. Oha…jetzt glaub ich wirklich das dort nirgendswo mehr Gras wächst. Naja egal…nach langem gequatsche und dem ausdiskutieren der Repressalien der Silvesternacht ging der erste Teil Richtung Stadion. Nach circa hundert Metern wurde dann der Pöbel auch schon eingekesselt und zum Stadion begleitet. Die Extrawurst und diverse andere Weggefährten beobachteten die Geschehnisse und begab sich dann auch auf den Weg. Spricht man vom Teufel so begegnet man ihm auch. Auf Höhe des SKY wurde man dann erste mal kontrolliert, wo ein Kollege von mir für einen Schwerverbrecher gehalten und er sofort rabiat am Arm gepackt wurde. Nachdem festgestellt wurde das mein Kollege noch nie etwas mit der aktiven Szene zu tun hatte entschuldigte sich der „nette“ Herr ***** von der Zivileinheit und stellte noch nicht intelligente Fragen auf die man keine Antwort gab. Man soll sich vor Augen halten der Herr ***** arbeitet ja schließlich für die Staatsmacht…also Schnauze halten! Kaum hundert Meter weiter, das gleiche Prozedere noch einmal, mit den gleichen Beamten. Einziger Unterschied, diesmal war ich dran. Ach was heul ich hier rum, man sollte sich ja leider an so etwas schon gewöhnt haben. Es war doch schon komisch das für so ein Testspiel, ein so hohes Polizeiaufgebot benötigt wird. Aber war auch mal was anderes. Im Stadion wurde dann ordentlich gefroren und die ersten Minuten in stille verharrt. Aufgrund der so kurzfristigen Umlegung des Spieles nach Rostock, war jegliche Anstrengung irgendwelche Sachen zu genehmigen von vornherein zum Scheitern verurteilt. Lediglich die Trommeln wurden mit rein bekommen. Nach der Ruhepause wurde dann von unserer Seite aus, ein ganz schön anzusehender Support hingelegt, der aber nicht lange anhielt. Die Unioner präsentierten zu allen Übel dann auch noch die erbeutete „YVGUE“ Fahne, welche beim Testspiel zwischen Güstrow und Union abhanden gekommen war. Im Stadion verbrannt und dazu Böller gezündet und die Wut war groß. Jegliche Versuche die Richtung nach Berlin einzuschlagen schlugen fehl. Das ganze erinnerte ein wenig an die Mauer…hmmm…ich will nach Berlin, da gibt’s Randalen und Veilchen!

Nach dem Spiel blieb es doch weitestgehend ruhig in den Straßen von Rostock City. Nachdem man seine Stadt erreichte, erspähte man noch 2 Landeshauptstadt Sheriffs im zivilen Gewand und deren Kutsche. Hilft alles nichts…sag ich nur!

Bilder wie immer unter SVERINer und Suptras Rostock.

Sonnige Grüße von der Extrawurst

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