Erlebnisbericht: VfL Wolfsburg gegen Hansa Rostock

Auch an diesem Mittwoch machten sich über 2.000 unerschrockene auf den Weg nach Wolfsburg. Auch eine kleine Autobesatzung aus meiner Heimat schloss sich diesem an. Punkt 15.00 Uhr ging die Fahrt los, kurz noch im Brennpunkt Süd jemanden eingesammelt weiter ging es. Circa 2 Stunden vor uns, begab sich der Rostocker Pöbel auf Reise. Es war der wohl bestbesetzte Bus den SR und die Fanszene auf die Beine gestellte habt. Nähere Informationen entnehmt ihr bitte der Hinter dem Zaun und der Flaschenpost.

Nach langen Gesprächen über die Vorzüge des einen oder anderen Puffs auf unserer Strecke sowie das ausklügeln der Rücktour bezüglich der wichtigen Stopps um Nachschub zu besorgen was die alkoholisierten Getränke betrifft erreichten wir unser Ziel. Man begrüßte die Busbesatzung und machte sich dann auf den Weg in das von Sitzschalenüberfüllte Stadion. Wie schon erwähnt waren von den 12.000 Zuschauern über 2.000 der Hanseatischen zuzuordnen. Wie auch anderes zu erwarten gab es auch diesmal Probleme was die Genehmigungen der Fahnen, Doppelhalter, Trommeln und Megafone angeht. Nach einer kurzen körperlichen Auseinandersetzung, um uns unsere Grenzen aufzuzeigen(…gähn), welche natürlich Hochachtungsvoll eingehalten worden sind(…und nochmal gähn), konnte man doch fast alles mit reinnehmen. Außer die Schwenkfahnen, welche auf einmal nur im Innenraum sein durften, fand alles den Weg hinein. Diesmal konnten wir doch eine ansehnliche Beflaggung aufweisen, welche zwar chaotisch war, aber irgendwie passt das auch zu uns…eine chaotische Beflaggung für einen chaotischen Haufen. Zum Einlaufen wurden im Oberrang Doppelhalter und im Unterrang kleinen blau, weiß, rote Fahnen präsentiert. Leider konnte ich nicht alles sehen, da ich für 1 Minute einen Rotstich im Auge hatte. Komisch war das….!

Meines Erachtens war die Stimmung auf unserer Seite nicht das was ich mir erhofft hatte. Aber ich wurde auch diesmal eines besseren belehrt und musste in der Wiederholung welche ich mir gerade heute angeschaut habe feststellen das wir die Bude ja echt gerockt haben…man staune, man staune! Die Mannschaft verlor dieses Spiel mit 5:1 und irgendwie konnte man der 11 unten auf dem Platz nicht böse sein. Man konnte sehen das sie gekämpft haben und das sie mit guten Spielzügen glänzten. Letztendlich hat es alles nichts genutzt!

Ohne jegliche Vorkommnisse und weiteren sexualpraktischen Erfahrungen ging es nach Hause. Eines ist mir jedoch klar geworden, nachdem dem mich nachts die Tankstellenwärterin angesprochen hat und zu mir meinte:

„Warum tut ihr euch das eigentlich immer noch an?“…Warum?…Weil ich diesen Verein liebe, weil ich diese Stadt liebe, weil ich die Rostocker Gesellschaft liebe und so weiter. Es ist wichtig seinen Idealen zu folgen und niemals aufzugeben. Es sollte eines jeden Aufgabe sein Prioritäten zu setzen und alles dafür zu tun seinen Idealen ein richtiges Standbein zu verschaffen.

Warum folgt ihr immer noch diesen Verein? Beantwortet mir und der Tankstellenwärterin diese Frage! Schreibt einen Kommentar, warum, wieso und weshalb! Auf geht’s liebe Leser!

Bilder wie immer unter SVERINer und Suptras Rostock.

Sonnige Grüße von der Extrawurst

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2 Antworten to “Erlebnisbericht: VfL Wolfsburg gegen Hansa Rostock”

  1. MacchiaMan Says:

    Schöner Bericht! Grüße aus Wien bis gegen Aahlen wenn wieder der Flieger geht, denn egal in welcher Liga–Ideale muß man haben;-)

  2. Warum folgen wir diesem Verein? – Besser wir als andere, oder?
    Gegen die Gravitation kann man halt nichts machen.

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