Erlebnisbericht: Hansa Rostock gegen Rot-Weiss Ahlen

16:30 Uhr ging es endlich los nach Rostock! Ja ihr habt richtig gehört 16:30 Uhr. Bekanntlich ging das Spiel ja schon 18:00 Uhr los. Mein Verlass auf das gute Wetter und die Kulanz meines Arbeitgebers, danke nochmal dafür (ehrlich jetzt!), hatten mir dann knappe 1 ½ Stunden Zeit gegeben um nach Rostock zu gelangen. Hui, war das ein Ritt auf Messers Schneide. Ich bewegte mich ständig an den Grenzen des erlaubten und fuhr ungefähr mit 220 K/mh die Autobahn entlang. Ständig gestört von polnischen Mitbürgern, verdammt wo wollen die alle hin, erreichte ich dann auch nach sage und schreibe 45 Minuten mein Ziel. Da es diesmal wirklich knapp war, blieb mir wieder nichts anderes übrig als auf dem Parkplatz an der Trotzenburg zu parken. Irgendwie hat mein Bericht vom letzten Heimspiel gefruchtet und sie nahmen diesmal keine Parkgebühr. Für diese Schlammschlacht hätte ich diesmal aber wirklich keinen Heller ausgegeben. Kurz vor Ultimo dann meinen Platz an der Trommel eingenommen, liefen auch die Mannschaften auch schon auf. Ein schönes Fahnenmeer lud mich dann auf weitere spannenden 90 Minuten ein.

Während des Spiels noch ein paar Tapeten. Auf der einen ein Spruch der jeden jetzt auf die Stirn geschrieben sein sollte, „Vorwärts im Kampf um den Klassenerhalt“ prangte im oberen Teil des Blockes. Ein weiteres Spruchband wurde unserem Knastbruder gewidmet, welcher jetzt keiner mehr ist und der Freiheit mit stolz geschwellter Brust wieder entspannte entgegen treten kann. „Willkommen zurück“ und alles gute wünsche ich dir. Du bist immer einer von uns. Stay rude, stay rebel, stay Ultrá!

Man kann auch diesmal der Mannschaft keinen Vorwurf machen dass sie nicht gekämpft hätten. Mich hat es nur dahingehend geärgert, das der Ball einfach nicht ins Tor wollte. Zum Ende des Spiels war der Ball ein paar mal schon optisch hinter der Linie, jedenfalls hat mein parteiisches Auge das so gesehen, doch dann ertönte der Abpfiff. Traurig, die Leistung wurde auch an diesem Spieltag nicht von einem 3er gekrönt.

Als letztes dann noch das, was der Mannschaft, außer der Nichtabstieg, am wichtigsten sein sollte. „Sankt Pauli besiegen“. So wurde es ihnen in Form einer Tapete verdeutlicht. Ich hoffe ihr habt es euch gut durchgelesen. Eine Siegesserie wäre jetzt nicht schlecht und fangt doch einfach bei den Braunen damit an.

Bilder wie immer unter SVERINer und Suptras Rostock

Scheiß St. Pauli Grüße von der Extrawurst

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