Erlebnisbericht: Hansa Rostock gegen FC Ingolstadt

Und da war es wieder ein Wochenende voll Leid und Trauer. Wollen wir jedoch mit Tag in den Morgenstunden beginnen. Morgens um 10.00 Uhr bestieg man mit der Ultrájugend den Zug nach Rostock. Auch bei dieser Heimspielfahrt verdrückte ich mein ach so geliebtes Alaska-Seelachs Brötchen vom Bäcker genüsslich im Zug und spülte das mit einer tauenden, mit kleinen Wassertropfen besetzten Cola runter…ach so gut geht es mir an solchen Tagen. Natürlich kann man sowas nur solange genießen bis der FC spielt. In Rostock angekommen machten wir uns sofort auf in den Raum. Ich freute mich schon den ganzen Morgen darauf mein Geld zu verprassen und das am Vorabend im Casino, ja ihr habt richtig gelesen CASINO, gewonnene Geld in neue Lektüre zu investieren. Da wurde mir aber einer schöner Strich durch die Rechnung gemacht. Kaum am Raum angekommen, ging es auch sofort wieder weiter mit den Fans des „na******** Chemnitzer FC“.

Am Stadion angekommen, ein wenig dumm rumgequatscht und schon kam auch der Oberfan in seinem Mobil. Jetzt konnte das Prozedere wieder losgehen. Fahnen auspacken, kontrollieren lassen, Fahnen einpacken, ins Stadion bringen, an den gewünschten Stellen anbringen, Trommeln befestigen, Schwenkfahnen zusammenfrimeln, Doppelhalter und andere diverse Winkelemente verteilen. Da wir diesmal gut organisiert und alle koordiniert mit angepackt haben, ging es heute frei von der Hand weg und man hatte sogar noch ein wenig Zeit das eine oder andere private Gespräch zu führen. Mal was anderes kann ich euch sagen. Mit dem öffnen der Stadiontore kehrte dann aber auch wieder der Spieltägliche Alltag ein. Es wurde gefachsimpelt was das Zeug her hielt, an jeder Ecke wurden über die vergangenen Tage und ihre Berichterstattungen über das St.Pauli Spiel diskutiert. So muss das Jungs…das ist Fußball…ich will Bier sehen und Männer die genau in diesen Minuten und Stunden aus ihrem wöchentlichen Trott herauskommen. Einfach traumhaft und irgendwie wie in einer Welt befindet man sich an so einem Tag. Findet ihr etwa nicht?

Naja nun ist es aber gut mit den poetischen Ausbrüchen in meinem Bericht. Die Mannschaft läuft auf und unser Block präsentierte sich mal wieder von seiner besten Seite. Ein Meer aus Fahnen konnte der Besucher dieses Spiels in unserer Ecke erblicken. Garniert mit einer Tapeten auf der in großen Lettern zu lesen war „Kämpfen FCH“. Davon war mal wieder nur in der ersten Halbzeit was zu spüren und so kam man über ein 1:1 leider nicht hinaus. Der Unmut, die Verzweiflung und der Frust waren groß…wie eigentlich die letzten Spiele immer.

Man verweilte noch eine ganze Weile nach dem Spiel im Stadion. Geschlossen wurde entschieden die Spieler friedlich zur Rede zu stellen. Geschlossen wollte man das Stadion verlassen. Doch von weitem konnte man erblicken das die Tore zugemacht werden sollten. Der Haufen wollte das natürlich nicht und bewegte sich nun ein wenig schneller. Auf der Hälfte des Weges konnte man erahnen das es wohl nur ein Versehen gewesen sein sollte, da das Tor sofort wieder aufgemacht wurde. Natürlich wurde der Haufen wieder langsamer. Trotzdem rief das unsere Affenbande in Grau auf den Plan. Sie nutzten diese Chance und rannte mit Mundschutz und Quarzsandhandschuhen aufgepeppelt in unseren Haufen. Auf näheres möchte ich jetzt nicht eingehen. Nun war die Polizei auch wieder am Start und überraschenderweise mal elegant zurückhaltend. Nach Diskussionen und des zurechtweisen eines Affen verließ man den Schauplatz.

An der Ausfahrt des Westparkplatzes konnte man erfolgreich das hinausfahren der Westtribünen Gäste verhindern. Jetzt lag es an der Mannschaft…derer gleichen enttäuschte uns zu mindestens in diesem Punkt nicht. Hahnel, Bülow, Lisztes, Gienke und Zacher stellten sich uns und suchten das Gespräch. Viel rausgekommen ist nichts. Näheres könnt ihr im Raum erfahren, denn mehrere Vertreter der Mannschaft besuchten uns tatsächlich noch einmal im Raum. Was dabei rumgekommen ist? Tauscht euch im Raum aus…sucht die Geselligkeit bei uns und habt keine Scheu vorbei zu kommen!

Bilder wie immer unter SVERINer und Suptras Rostock

Sonnige Grüße von der Extrawurst

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