Erlebnisbericht: F.C. Sankt Politik gegen Hansa Rostock (Teil 1)

Posted in Erlebnisberichte with tags , , , on März 12, 2009 by Pro Dahlmann

6.3.2009 – der Tag der Abrechnung. Schon Wochen vorher machte man sich gegenseitig heiß mit diversen Videos, Flyern und Graffitis. Wobei ich persönlich sagen muss das es die Szene rund um den FC St.Pauli es etwas überspitzt hat und das ganze schon im vornherein zu einem Politikum gemacht hat.

„Am nächsten Freitag, dem 6. März um 18 Uhr spielt der FC St.Pauli gegen den FC Hansa Rostock. Zu diesem Spiel werden hunderte Nazis und Hooligans aus Rostock und anderen ostdeutschen Städten anreisen. Sie kommen sowohl mit dem Sonderzug über Hauptbahnhof als auch mit Autos und Bussen, viele von ihnen auch ohne Karten fürs Spiel. Passt also auch während dem Spiel auf euch auf, besonders am Gästeblock bei der U3 Feldstrasse. Kommt ins Viertel und zeigt diesen Arschlöchern, dass sie nicht willkommen sind! Bildet Banden, macht sie Platt! Die ganze Nacht! Wir sind St.Pauli, Nazis aufs Maul.“

Genau so und nicht anders stand es auf den Flyern die in Hamburg die Runde machten. Eigentlich ganz schön krank. Ein öffentlicher Aufruf zur Gewalt. Den ach so toleranten Verein, FC Sankt Pauli interessiert dies anscheinend herzlich wenig. Um es jetzt schon mal auf den Punkt zu bringen, bin ich im Punkte Toleranz auch ganz schön enttäuscht worden. Dieser Kultverein, den die ganze Welt ja lieben muss…scheiße könnte ich jetzt kotzen…hat ja alles im Vorfeld verboten. Es wurde mit Stadionverboten gedroht für die Worte „Scheiß“ und „Schwul“…das muß man sich mal überlegen, da wird dir bei einem Fußballspiel der Mund verboten. Nachvollziehen kann ich natürlich dieses abgrundtief ekelhafte U-Bahn Lied, welches einfach nicht in die Kurve gehört. Da sollte dann schon der gesunde Menschenverstand sagen, dass dies zu weit geht. Letzten Endes muss ich sagen, das ein Verein der ja so Tolerant ist und dem Rostocker Anhang verbietet „Schwul“ zu sagen, einfach nur erbärmlich ist. Tut mir leid, wenn ich jetzt so dagegen schieße, aber wenn man ohne Vorurteil gegen Homosexuelle ist, ist dieses Wort doch keine Beleidigung. Oder? Also ich sehe das nicht als Beleidigung. Für mich ist es ein ganz normales Wort bzw. eine ganz normale Definition. Dazu muss ich sagen, dass der FC St. Pauli irgendwie einen Freifahrtsschein in Sachen Politik in der Bundesliga hat. Sie dürfen beleidigen durch und durch. Hier mal ein paar Beispiele:

„Gewalterlebnisclub Hansa: Ein Herz für Nazis“
„Wie spielt es sich für Rassisten?!“
„Es grüßen die schwulen Hamburger! Schwulenhass – normal für Rostock?“
„Auf dem RECHTEN Auge blind“

Naja wollen wir jetzt nicht rumheulen. Fangen wir doch erst mal morgens um 11.00 Uhr an. So dann arbeiten wir die Geschehnisse doch mal auf. Also wenn ihr jetzt kein Bock mehr habt dann klickt hier drauf. Ansonsten einfachen weiterlesen…lohnt sich wirklich! Wie immer eigentlich.

Zur besagten Uhrzeit und pünktlich wie die Maurer stand unser allseits bekannter „an Laternen kratzender“ Freund vor meiner Haustür um mich abzuholen und zum Bahnhof zu fahren. Komische Uhrzeit findet ihr? Naja hat eigentlich die Bewandtnis, dass es uns einfach zu heikel war an diesem Tag den Entlastungszug zu verpassen bzw. nicht mit hinein zukommen. Ist nämlich schon mal vorgekommen, dass der einfach, weil er zu voll war, in Schwerin weiter fuhr. Darum ab nach Rostock! In Rostock angekommen dann das zu erwartende Bild an Polizeipräsenz. Ehrlich gesagt hätte ich es mir schlimmer vorgestellt. Am Südeingang wartete man dann auf die Meute, die sich kurz zuvor im Viertel um den Bahnhof herum gesammelt hatte. Es ergab dann doch schon ein ganz gutes Gesamtbild. Circa 300-400 Leute tummelten sich auf den Weg in Richtung Bahnhof. Am Gleis ließ man dann über sich noch die Glasflaschenkontrolle ergehen, welche ohne Umstände und irgendwelche Repressalien verlief. Im Zug dann eine irgendwie komisch anmutende Stimmung. Es war ruhig und die Leute unterhielten sich ganz normal. Innerlich bereiteten sich wohl alle auf das noch bevorstehende vor. Auf das wovon eigentlich niemand etwas geahnt hätte.

Fortsetzung folgt…

Erlebnisbericht: Hansa Rostock gegen Rot-Weiss Ahlen

Posted in Erlebnisberichte with tags , , , , on März 3, 2009 by Pro Dahlmann

16:30 Uhr ging es endlich los nach Rostock! Ja ihr habt richtig gehört 16:30 Uhr. Bekanntlich ging das Spiel ja schon 18:00 Uhr los. Mein Verlass auf das gute Wetter und die Kulanz meines Arbeitgebers, danke nochmal dafür (ehrlich jetzt!), hatten mir dann knappe 1 ½ Stunden Zeit gegeben um nach Rostock zu gelangen. Hui, war das ein Ritt auf Messers Schneide. Ich bewegte mich ständig an den Grenzen des erlaubten und fuhr ungefähr mit 220 K/mh die Autobahn entlang. Ständig gestört von polnischen Mitbürgern, verdammt wo wollen die alle hin, erreichte ich dann auch nach sage und schreibe 45 Minuten mein Ziel. Da es diesmal wirklich knapp war, blieb mir wieder nichts anderes übrig als auf dem Parkplatz an der Trotzenburg zu parken. Irgendwie hat mein Bericht vom letzten Heimspiel gefruchtet und sie nahmen diesmal keine Parkgebühr. Für diese Schlammschlacht hätte ich diesmal aber wirklich keinen Heller ausgegeben. Kurz vor Ultimo dann meinen Platz an der Trommel eingenommen, liefen auch die Mannschaften auch schon auf. Ein schönes Fahnenmeer lud mich dann auf weitere spannenden 90 Minuten ein.

Während des Spiels noch ein paar Tapeten. Auf der einen ein Spruch der jeden jetzt auf die Stirn geschrieben sein sollte, „Vorwärts im Kampf um den Klassenerhalt“ prangte im oberen Teil des Blockes. Ein weiteres Spruchband wurde unserem Knastbruder gewidmet, welcher jetzt keiner mehr ist und der Freiheit mit stolz geschwellter Brust wieder entspannte entgegen treten kann. „Willkommen zurück“ und alles gute wünsche ich dir. Du bist immer einer von uns. Stay rude, stay rebel, stay Ultrá!

Man kann auch diesmal der Mannschaft keinen Vorwurf machen dass sie nicht gekämpft hätten. Mich hat es nur dahingehend geärgert, das der Ball einfach nicht ins Tor wollte. Zum Ende des Spiels war der Ball ein paar mal schon optisch hinter der Linie, jedenfalls hat mein parteiisches Auge das so gesehen, doch dann ertönte der Abpfiff. Traurig, die Leistung wurde auch an diesem Spieltag nicht von einem 3er gekrönt.

Als letztes dann noch das, was der Mannschaft, außer der Nichtabstieg, am wichtigsten sein sollte. „Sankt Pauli besiegen“. So wurde es ihnen in Form einer Tapete verdeutlicht. Ich hoffe ihr habt es euch gut durchgelesen. Eine Siegesserie wäre jetzt nicht schlecht und fangt doch einfach bei den Braunen damit an.

Bilder wie immer unter SVERINer und Suptras Rostock

Scheiß St. Pauli Grüße von der Extrawurst

Erlebnisbericht: FSV Mainz 05 gegen Hansa Rostock

Posted in Erlebnisberichte with tags , , , on März 3, 2009 by Pro Dahlmann

„Jaaaaaaa da semmmme dabaiiiiii…“…Schrecklich, oder!? Es ging mir an diesem grausigen Freitag wohl genauso wie all den anderen Hanseaten die sich auf den Weg in die ach soooo beliebte Karnevalshochburg machten. Einen Seemann kann ja bekanntlich nichts erschüttern, aber dieses fröhlich getue und das Leben an diesem Wochenende mal durch eine rosarote Brille genießen, ist doch einfach nur zum kotzen. Selbst in meinen jungen Jahren, im Karl-Marx Kindergarten im Ghetto der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns, fand ich „Fasching“ (wie wir es nannten) schon besch****! Also ging es diesmal wieder pünktlich auf die Autobahn. Wie auch in den vergangenen Jahren, in denen ich jetzt schon diesem Verein hinterher reise, ist doch immer wieder erstaunlich wie….langweilig diese Fahrten doch sind. Da kommt es doch dann mal wirklich auf die Autobesatzung drauf an. Da dreiviertel unseres Autos aus meinem Arbeitgeber bestand, war für Gesprächsstoff gesorgt. Angewidert von irgendwelchen welchen Drinks die dem Gehirn vorgaukeln das es kein Hunger hat, steuerte man sofort einen den König des Fast Foods an. Endlich haben sich meine Träume erfüllt und ich konnte auf einer Auswärtsfahrt einen endlich mal durchgebratenen Burger verspeisen. Auch diese Hürde an diesem Tag hat man dann erfolgreich gemeistert und somit konnte man das Tor zum glücklich sein durchschreiten(*würg*). Man erreicht Mainz doch recht früh und so konnte man die Stadionumgebung noch ein wenig erkunden. Kurz ma in Edeka was zu süppeln gekauft und schon ging es auch wieder zum Eingang für die Gästefans. Auf dem Weg von Edeka Ausgang zum Gästeeingang liefen einen tatsächlich mindestens 1312 Menschen über den Weg die verkleidet waren und sich unheimlich zum Affen machten. Unglaublich was ich so alles gesehen habe: Knastbrüder, Holländer, Hühner, Sheriffs, Zivis, Kühe, Napoleons, Supermänner etc.! Wobei ich sagen muss das mir die Verkleidung der Szenekundigen Beamten immer wieder gefallen, da kann auch mal kein „Fasching“ sein! Die Ultraszene Mainz „glänzte“ mit einer Choreo in Gedenken an Ernst Neger, welcher die „Humba“ erfunden hatte. Die „Humba“ ist das westdeutsche Pendant zur unseren Uffta. Nur mal so am Rande.

Am Anfang gab es eine kleine, aber wirklich nur kleine Pyroeinlage. Allerdings die Fackel in den Händen halten ist schon mutig. Die Konsequenz des ganzen, ist ein völlig überzogener Polizeieinsatz. Die Staatsmänner, welche sich anscheinend schon darauf gefreut hatten mal wieder was erledigen zu dürfen, schlugen auf alles ein was ihnen im Weg stand. Derjenige war dann auch schon verhaftet und lag auf dem sandigen Vorboden des Blockes umringt und geknebelt von 3 – 4 Greens. Da traute ich, leider mal wieder, meinen Augen nicht…ein Lemming sprang noch einmal von der zweiten Stufe auf den verhafteten rauf und geizte dabei nicht mit seinem Pfefferspray. Jenes wurde auch kräftig noch mal in den Block gesprüht. Auch beim wegtragen des Inhaftierten verfiel ein durchaus gut bezahlter und am Wochenende Zuschläge erhaltener Mann, in den Rausch in den so manch ein Graffitikünstler nachts auf den Straßen der Stadt verfällt. Einfach mal drauf lossprühen, heißt die Devise.

Hansa erkämpfte sich einen wirklich nicht unverdienten Ausgleich. Leider vertrottelte man es wieder in nur 4 Minuten. Und so verlor man einmal mehr 3:1 und ging als kämpfende Mannschaft als Verlierer vom Platz. Manch einer machte seinen Unmut dadurch Luft, die Spieler anzuschreien und sie auch manchmal wüst zu beschimpfen. Ein anderer würdigte die Leistung mit Beifall. Das jeder solch eine Situation anders verarbeitet ist klar. Auch wenn man sich mal in die Haare kriegt und auch mal gegenseitig beschimpft. Muß man auch anerkennen dass auch derjenige seine 2.000.000 Kilometer im Jahr für diesen Verein reist. Mindestens…also Kopf hoch und denkt dran. Wir Fans sind der Kapitän des sinkenden Schiffs. Bekanntlicherweise verlässt der Kapitän nie das Schiff. Also wir werden immer bleiben und immer zusammenhalten.

Nachts in der Heimat angekommen, mußte man dann feststellen das unserer Fahrer nur mit einem Auge gefahren ist, weil er nichts mehr sehen konnte. Beschlossen wurde dann spontan das dieser nie wieder mitkommt…1. Ekelhafter Drink, 2.Nachtblind und 3. Seitdem er dabei ist verlieren wir dauernd. Tja das war’s!

Bilder wie immer unter SVERINer und Suptras Rostock

Sonnige Grüße von der Extrawurst

Erlebnisbericht: Hansa Rostock gegen SC Freiburg

Posted in Erlebnisberichte with tags , , , on Februar 19, 2009 by Pro Dahlmann

Ja da ist er wieder und diesmal doch früher als erwartet. Mit nur zwei Tagen nach dem Spiel, ist das doch recht schnell für meine Verhältnisse. Anfangen möchte ich heute mit dem ertönen der Werkssirene, die meinen Feierabend einläutete. So spät in Rostock zu sein, bei einem Heimspiel, ist schon komisch. Naja ihr wisst ja wie das ist…um sich gerade diese Leidenschaft, wie unseren Verein leisten zu können, muss man schon mal länger arbeiten. Da es ab Kröpelin anfing wieder zu schneien und man das Tempo auf gerademal 100 km/h reduzieren musste erreichten die etwas köstlichere Extrawurst und ich Rostock erst um 19:15 Uhr. Da ich absolut keinen Bock auf Parkplatzsuche hatte, platzierte ich mein Gefährt auf dem Gelände der Trotzenburg. Unglaublich, aber die wollten tatsächlich 3 Euro für eine nicht gesicherte, unbefahrbare und absolut gesundheitsgefährdende Abstellfläche haben. Ich hätte heulen können. Aber nun ja, ich fand mich damit ab, da es nun wirklich schon aller höchste Eisenbahn war, um endlich in die fast ausverkaufte Hütte zu gelangen. Am Eingang dann der erste Aufreger, ich könnte mich jetzt schon wieder ******! Ok! Um euch das mal zu verdeutlichen. Hansa Rostock hat tatsächlich nichts Besseres zu tun als Hansa-Fans aus dem Verkehr zu ziehen bzw. sie wieder aus dem Stadion zu schicken, weil sie einen „Hier regiert der FCH“-Schals tragen. Auf das, was genau auf den Schals steht, möchte ich jetzt nicht eingehen. Die Antwort des „freundlichen“ Ordnungsdienstes (die Nichtsnutze in Persona…arrrrgh!) war wortwörtlich: „Diese Schals sind nicht Fanfreundlich!“ und „Wir haben Anweisung, das diese Schals nicht mit ins Stadion dürfen!“. Ihr müsst euch mal vorstellen, Hansa hat echt nichts Besseres zu tun. Anstatt mal in ihren eigenen Reihen zu kehren und solche „Spieler“ wie Guido Kocer auszusortieren. Was haltet ihr davon? Wenn ihr hören würdet das diese Person, die gerademal 20 Jahre jung ist, sagt das ihm Hansa und/oder der Abstieg aus der 2. Bundesliga eigentlich total egal ist. Unfassbar!!! Oder? Schlussendlich wurde dann doch ein Kompromiss gefunden und die Schals landeten erst mal im Container. So war erst mal sichergestellt, dass diese nicht in falsche, mit Quarzsand gefüllte Handschuhe, Hände fallen würden.

Das erste Mal war alles schon fertig wo ich das Stadion betreten hatte, auch mal schön. Aber irgendwie fehlt mir da was. Irgendwie muss ich mich engagieren und meinen Verein insoweit leben das ich auch Arbeit in Kauf nehme, die nun mal notwendig ist um die Kurve bunter, chaotischer aber doch irgendwie organisierter zu machen. Heute hat man dann den Entschluss gefasst, das der Kern der Szene der wirklich mal was reißen will, sich über den Trommlern zu platziert. Und schon wieder komisch, meinen Teil der Szene mal nicht von hinten zu sehen, sondern beim Einsatz der gesamten Sangeskraft in die Augen zu schauen. Es war wirklich wunderbar.

Ach so, hatte ich erwähnt das es Hammer kalt war…es war Hammer kalt. Gegen die Kälte hat man natürlich alles versucht um sie unterdrücken. Eigentlich sollte doch die Wärme, was die Liebe zu diesem Verein betrifft, jede Temperatur überstehen. Gut soweit…der Support war bis zum Stand von 1:2 doch recht amüsant. Ich hab persönlich schon schlechtere Tage erlebt. Was mir persönlich wirklich in Erinnerung geblieben ist, ist der Dauergesang von Mitte erste Halbzeit bis über die Halbzeitpause hinweg. Hat mal wirklich Spaß gemacht. So wie ich unsere Szene ausflippen gesehen habe, war es das allemal wert.

Leider hat unser Verein mal wieder verloren und stand nach den 90 Minuten 1:3 für die Freiburger. Die Freiburger die mit circa 70 Leutchen da waren, machten für ihre Verhältnisse doch recht mal die Klappe ganz schön weit. Zumal die meisten ja mit dem Intercity anreisten und unterwegs ihr gesamtes Hab und Gut in Bützow vergessen haben. So oder so ähnlich habe ich es aus der Tagespresse. Wie kann man denn nur seine Tasche vergessen…naja wer hat es erfunden…die Schweizer (ist ja irgendwie da gleich um die Ecke).

Soviel zu diesem Tag…auf der Heimfahrt konnte man sich dann natürlich wunderbar mit dem Aufkleber-Junkie unterhalten, so dass diese Fahrt auch schnell vorbei ging und ich nachts um 1:00 Uhr in mein Bett fallen konnte.

Bilder wie immer unter SVERINer und Suptras Rostock

Sonnige Grüße von der Extrawurst

Komm schon Hansa…

Posted in Informationen, Vorstellungen with tags , , , on Februar 14, 2009 by Pro Dahlmann

…denn Ronny’s Block Show geht weiter.

Wieder einmal wartet die Safety Dance Crew mit einem neue Hit auf, der jetzt schon einen gewissen Kultcharakter besitzt. Die Safety Dance Crew, alias Barmy Army, Ostmaul etc., hat auch diesmal keine Kosten und Mühen gescheut eine weitere Idee umzusetzen.

Bedanken für diesen Smashhit an das, was uns am wichtigsten ist, unzwar Hansa Rostock, könnt ihr euch bei dem Geckomenschen…Hammer weisst?!

Hört doch einfach mal selber rein! Ach was sag ich, speichert diesen Titel, gebt ihm jeden weiter und lernt ihn auswendig!

Hier könnt ihr ihn euch downloaden, was ich euch empfehle und befehle!

Komm schon Hansa

Weitere Informationen findet ihr unter Suptras Rostock.

Sonnige Grüße von der Extrawurst

Erlebnisbericht: Alemannia Aachen gegen Hansa Rostock

Posted in Erlebnisberichte with tags , , on Februar 12, 2009 by Pro Dahlmann

Pünktlich um 8:30 Uhr klingelte der Wecker um mich aus meinen nächtlichen „Nichtabstiegsszenarien“ zu reißen. Moment mal. Abfahrt war doch 9:30 Uhr, oder? Tja und was gibt es doch schöneres als vorm Spiel der so alles geliebten Mannschaft zu verpennen. So ein Mist aber auch, da hab ich doch glatt verpennt. Und wie mein Schreiberkollege, beruflicher Kollege und dazu noch sehr guter Freund schon in seinem Bericht erwähnte legte ich einen absoluten Kaltstart hin. Quasi den „Reset“ der REM-Phase meiner Träume. Sprichwörtlich bin ich mit der gesamten Haushaltskasse aus dem Haus. So wie sich das für einen richtigen Seemann halt gehört. „Frau ich bin lange auf See und benötige das Geld um über Runden zu kommen! Das musst du doch verstehen!?“. Also ging es von vornherein mit einer 30 Minütigen Verspätung in den Westen. Nichts kann schöner sein als gesaubeutelter, da man ja zu spät kam, die Lorbeeren zu ernten. Tja und so musst eich im Kofferraum Platz nehmen. Ja ihr habt richtig gehört…im Kofferraum! Bei unserer ersten Rast stürmten wir sofort den McDonald’s um uns unser verdientes bzw. ich mir mein verspätetes Frühstück hinter die Kiemen zu schieben. Naja aufgrund meiner absoluten Kenntnisse der Uhrzeit, ist dies uns auch nicht vergönnt gewesen. So musste sich unsereiner mit labbrigen Pommes und 1 Euro Burgern zufrieden geben. Was ich euch erzählen muss, ich bin jetzt beim McD Punktesammelpaybackgratisburgerabstauberclub…leider kann ich nur in Stuhr, Bremen und Brinkum diese Punkte sammeln. Son scheiß aber auch, aber ihr werdet noch sehen das ich davon profitieren werde…HAHAHAHA! Na dann zurück zum Thema. Hansa hat ja auch noch gespielt. In Aachen angekommen und auch noch gut Zeit im Rücken erkundete die eine Hälfte der Besatzung die Stadiongegend, wobei ich es vorzog in der Nähe des Gästeeingangs zu verweilen. Irgendwie konnte ich mir dann selbst nicht verbieten mit unserer allseits geliebten „Fotohure“ ein paar Schritte zu gehen. Da sind uns doch tatsächlich paar komisch schwarz gekleidete Leute ins Auge gefallen, welche auch wussten das wir zur Rostocker Fanszene gehören. Und als hätte es man nicht anders erwartet, nahm ein Jungspund auf den Weg ins unsere Richtung sein Basecap ab und steckte diese in seine Brusttasche. Hörte sich zwar nicht komisch an, aber als er 50 Meter weiter war setzte er sie wieder auf. Mit Späheraugen beobachtete man das ganze Treiben dieser Person und schaute in welche Haustür derjenige ging. Als wir gesehen das er wieder rauskam, mit Basecap auf, entschlossen wir uns ihm wieder entgegen zu gehen…und dann…ja wie sollte es auch anders sein…die Straßenseite wird gewechselt und das Basecap wieder fein in die Brusttasche gesteckt. Bei dieser Aktion entdeckte ich einen Button auf dem Cap. Es ist schon scheiße wenn man zu den „Tankstellen Kids“ gehört, direkt vor dem Gästeeingang wohnt und etwas kurz vor Spielbeginn vergisst und man nochmal nach Hause muss. Zu allem Überfluss ist die besagte Haustür natürlich die „27a“…was für ein Graus.

17:50 Uhr…die Trommeln, Megaphone und Fahnen nicht da und außerdem die Ticketfahrer auch noch nicht. Scheiß drauf man wartet…mit Spielbeginn trafen dann wenigstens erst mal die Utensilien ein und man begab sich Richtung Eingang. Am Eingang das übliche Gelaber…“Dat is hier nisch genehämigt“…Unglaublich, aber wahr. Nach elendigen Diskussionen konnte man denn doch alles mit reinnehmen. Immer das gleiche, das ist echt nervig. Alles schnell befestigt und los ging es. Die Zugfahrer trafen just in dem Moment auch ein und die Party konnte beginnen. Mit einem atemberaubenden Support versuchte man die Mannschaft voran zu treiben und schaffte das auch bis zu einem Stand von 1:3! Zwischendurch wurden unsere Götter des Feuers angebetet um diesen Stand zu halten. Der T.I.F.O.-Gott sprach zu uns und sagte wir sollen uns nicht zu früh freuen. So sollte es auch diesmal sein. Aachen schaffte noch den Ausgleich und man kaperte nur einen lausigen Punkt. Aber wer hätte das vorher erwartet. Langsam aber sicher muss die Mannschaft mal 3 Punkte einfahren. Sonst sieht es ganz böse aus mit der Kogge.

aachenauswo
Am Ende des Spiels pöbelten dann noch irgendwelche Ghetto-Hools mit Ketten und gefakten Burberry Schal um. Viel habe ich leider nach dem Spiel nicht mehr mitbekommen und so gebe ich auf den Weg, weitere Informationen der örtlichen Presse (Pfui…das ich dieses Wort schreibe, mir schüttelst) zu entnehmen! Die Rückfahrt gestalteten wir mit einer kleinen Karaokeeinlage und diversen Wutausbrüchen, warum Hansa diese Führung nicht halten konnte.

Und ab jetzt ganz kurz und knapp:
angekommen – getankt – Auto abgegeben – nach Hause – gekackt – ins Bett!

Der heutige Extrawurst 2.0 Award für das Unwort bzw. den skurillsten Satz des Tages geht an:
„Mon Mümü smells like Teen Spirit!“…Standing Ovations, please!

Bilder wie immer unter SVERINer und Suptras Rostock

Sonnige Grüße von der Extrawurst

Erlebnisbericht: Hansa Rostock gegen MSV Duisburg

Posted in Erlebnisberichte with tags , , on Februar 4, 2009 by Pro Dahlmann

An diesem Wochenende sollte es wieder einen Tag früher nach Rostock gehen. Grund der frühen Anreise war das Konzert der Band „Feine Sahne Fischfilet“ im Haus der Freundschaft. Ein bekanntes Mitglied unserer aktiven Fanszene, was ihr ja sicherlich wisst, knallt sich dort regelmäßig das Mikrofon an die Birne. Herzlich begrüßt stürzte man sich in das Vergnügen. Nach langem Warten dann die ersten Töne der Ska Punk Band…und wie auch schon in einem zuvor besuchtem Konzert meinerseits, erklangen wohltönende Worte des Sängers aus den Lautsprechern. Leider fand das Konzert ein zu frühes Ende, da ein Kabel durch geknallt war. Shit happens…war trotzdem geil. Ich persönlich machte mich alleine auf den Weg zu zwei weiteren Atzen der Szene, die nach meinem Gefühl des Latschens am anderen Ende der Stadt verharrten. Gemütlich eine geraucht und Unsinn gelabert ging es dann auch wieder zurück, aber diesmal mit dem Taxi. Begleitet von den Farben die graue Wände lebendig machen erreichte ich wieder den Dobi und machte mich weiter zu Fuß in Richtung Unterschlupf, welcher mir und dem allsehendem Aufkleber Auge gewährt wurde. Danke nochmal an die Organisation und Bereitstellung der Herberge.

Nach zu kurzem Schlaf und ausgiebigen Gesprächen, was den Musikgeschmack, Biergeschmack und Phrasen die die Welt unbedingt brauch(„Broilers?…Mehr geht nicht“) betrifft, ging es dann auch schon in den Raum. Letzte Vorbereitungen für den Spieltag wurden getroffen, die Bockwürste erwärmt und der Stand aufgebaut. Wie auch an den anderen Spieltagen ging es gemeinsam ins Stadion um Fahnen aufzuhängen und Doppler zu verteilen. Musikinstrumente wurden „fachmännisch“ installiert und schon war der Block auch voll. An die Leistung des Spiels gegen Wolfsburg konnte seitens der Mannschaft nicht angeknüpft werden. Auch in unserer Kurve konnte leider daran nicht angeknüpft werden. Enttäuschend…wirklich. Ich kann es leider nicht in Worte fassen, aber da geht mehr Leute. Manche verausgaben sich von Spieltag zu Spieltag, und andere halten es einfach nicht für nötig den Mund aufzumachen.

Zu diesem Spieltag finde ich leider keine weiteren Worte. Außer das, wie auch schon in der Hinter dem Zaun geschrieben, der Schal mit muss!!!!! Wir sind der Verein…dann zeigt das auch verdammt nochmal!

Auf das es in Aachen für uns besser läuft. Irgendwann müssen wir doch mal gewinnen…seutz!

Bilder wie immer unter SVERINer und Suptras Rostock.

Sonnige Grüße von der Extrawurst

Erlebnisbericht: VfL Wolfsburg gegen Hansa Rostock

Posted in Erlebnisberichte with tags , , on Februar 4, 2009 by Pro Dahlmann

Auch an diesem Mittwoch machten sich über 2.000 unerschrockene auf den Weg nach Wolfsburg. Auch eine kleine Autobesatzung aus meiner Heimat schloss sich diesem an. Punkt 15.00 Uhr ging die Fahrt los, kurz noch im Brennpunkt Süd jemanden eingesammelt weiter ging es. Circa 2 Stunden vor uns, begab sich der Rostocker Pöbel auf Reise. Es war der wohl bestbesetzte Bus den SR und die Fanszene auf die Beine gestellte habt. Nähere Informationen entnehmt ihr bitte der Hinter dem Zaun und der Flaschenpost.

Nach langen Gesprächen über die Vorzüge des einen oder anderen Puffs auf unserer Strecke sowie das ausklügeln der Rücktour bezüglich der wichtigen Stopps um Nachschub zu besorgen was die alkoholisierten Getränke betrifft erreichten wir unser Ziel. Man begrüßte die Busbesatzung und machte sich dann auf den Weg in das von Sitzschalenüberfüllte Stadion. Wie schon erwähnt waren von den 12.000 Zuschauern über 2.000 der Hanseatischen zuzuordnen. Wie auch anderes zu erwarten gab es auch diesmal Probleme was die Genehmigungen der Fahnen, Doppelhalter, Trommeln und Megafone angeht. Nach einer kurzen körperlichen Auseinandersetzung, um uns unsere Grenzen aufzuzeigen(…gähn), welche natürlich Hochachtungsvoll eingehalten worden sind(…und nochmal gähn), konnte man doch fast alles mit reinnehmen. Außer die Schwenkfahnen, welche auf einmal nur im Innenraum sein durften, fand alles den Weg hinein. Diesmal konnten wir doch eine ansehnliche Beflaggung aufweisen, welche zwar chaotisch war, aber irgendwie passt das auch zu uns…eine chaotische Beflaggung für einen chaotischen Haufen. Zum Einlaufen wurden im Oberrang Doppelhalter und im Unterrang kleinen blau, weiß, rote Fahnen präsentiert. Leider konnte ich nicht alles sehen, da ich für 1 Minute einen Rotstich im Auge hatte. Komisch war das….!

Meines Erachtens war die Stimmung auf unserer Seite nicht das was ich mir erhofft hatte. Aber ich wurde auch diesmal eines besseren belehrt und musste in der Wiederholung welche ich mir gerade heute angeschaut habe feststellen das wir die Bude ja echt gerockt haben…man staune, man staune! Die Mannschaft verlor dieses Spiel mit 5:1 und irgendwie konnte man der 11 unten auf dem Platz nicht böse sein. Man konnte sehen das sie gekämpft haben und das sie mit guten Spielzügen glänzten. Letztendlich hat es alles nichts genutzt!

Ohne jegliche Vorkommnisse und weiteren sexualpraktischen Erfahrungen ging es nach Hause. Eines ist mir jedoch klar geworden, nachdem dem mich nachts die Tankstellenwärterin angesprochen hat und zu mir meinte:

„Warum tut ihr euch das eigentlich immer noch an?“…Warum?…Weil ich diesen Verein liebe, weil ich diese Stadt liebe, weil ich die Rostocker Gesellschaft liebe und so weiter. Es ist wichtig seinen Idealen zu folgen und niemals aufzugeben. Es sollte eines jeden Aufgabe sein Prioritäten zu setzen und alles dafür zu tun seinen Idealen ein richtiges Standbein zu verschaffen.

Warum folgt ihr immer noch diesen Verein? Beantwortet mir und der Tankstellenwärterin diese Frage! Schreibt einen Kommentar, warum, wieso und weshalb! Auf geht’s liebe Leser!

Bilder wie immer unter SVERINer und Suptras Rostock.

Sonnige Grüße von der Extrawurst

Erlebnisbericht: Hamburger Sportverein gegen FC Hansa Rostock

Posted in Erlebnisberichte with tags , , on Februar 4, 2009 by Pro Dahlmann

Da die Extrawurst an diesem Tag arbeiten musste, war es eigentlich schon klar das man mit Auto fahren würde. Als dann nicht doch noch ein Anruf aus Rostock kam und für mich eine günstige Variante aufgezeigt wurde. Diese Variante war sogar zeitlich einwandfrei, so dass ich meine eigentlich Autobesatzung auch davon überzeugen konnte mit dem Zug zu fahren. Letztendlich stieg man pünktlich in den Zug, wo auch schon die Atzen aus Rostock uns erwarteten. Sehr gut dachte ich mir…das kann nur ein guter Tag werden. Und er sollte es werden. In Hamburg angekommen ging es gleich in die Tramm nach Stellingen. Am Hauptbahnhof in Hamburg wurden nur ein paar USP’ler erspäht welche doch unauffällig wie sonst nix dort standen…schwarze Hose, schwarze Jacke, schwarze Schuhe, schwarze Mütze und schwarze Sonnenbrille…tzzzzzz…unglaublich!

In Stellingen angekommen, erhoffte sich unsereiner doch auf das Autogramme einholen der Hamburger. Enttäuscht zogen wir weiter zum Volksparkstadion. Nach zu erwartenden Diskussionen mit den verkleideten Zirkusaffen in grün, mit einigen unserer aktiven Szene ging es dann auch schon in das überfüllte rund. Moment…überfüllt?…stimmt da war ja noch was…ich sollte die Berichte zeitnahe schreiben! Das Stadion wurde ja nur zur Hälfte geöffnet. Aus diesem Grund unterließen es die „Chosen Pfeffis“ ihre Mannschaft zu unterstützen…okey…das muss jeder für sich selbst wissen, aber was sich der Hamburger Anhang da geleistet hat ist unbeschreiblich. Neben unserem Block versammelte sich eine Schar von oben genannter Gruppierung. Natürlich sind die Hamburger ja allgemein bekannt dafür nicht erkannt zu werden…ZONK…es war nur eine Frage der Zeit bis man sich das nicht länger anschauen konnte. Nach längerem vereinzeltem gepöbel, gab es für die Hamburger eine Ansage in ihrem eigenen Stadion. Ganz verdutzt schauten sie drein als ein „Hansafan“ direkt vor ihnen stand und losplauderte…die Gesichter hättet ihr sehen müssen. Absolut unbeschreiblich! So genug Lobhudelei…oder…nein…da war ja noch das Spiel. Der Support verlief schleppend, aber dafür brachial laut und die „Uffta“ hörte man wohl noch am Millerntor. Ein Dank geht an dieser Stelle an die Komakolonne Rostock und ihre unerschrockenen Mitglieder, weil warm war es wirklich nicht an diesem Abend. Man verlor wie zu erwarten 3:0 und erwartete jetzt endlich die am Anfang schon angesprochene Autogrammstunde. Doch auch diesmal, war niemand da. Nach langem hin und her wurde man in Busse verfrachtet und nach Othmarschen gebracht, wo die Tramm dann auch schon Richtung Hauptbahnhof einfuhr.

Hier noch mein Zitat des Tages: „Kommando Koks…schnief…mhhhh!“

Bilder wie immer unter SVERINer und Suptras Rostock.

Sonnige Grüße von der Extrawurst

Erlebnisbericht: FC Hansa Rostock gegen Union Berlin

Posted in Erlebnisberichte with tags , , on Februar 4, 2009 by Pro Dahlmann

Da beginnt sie wieder, die Zeit der Tränen und Situationen die das Leben eines jeden Hansafans beschreibt. Nun ja, wollen wir mal nicht den „Zubara Ozora“ an die Wand malen…ähm ich meine den Teufel natürlich. Bevor die Saison losgehen sollte bereitete sich unsere Mannschaft ordentlich vor. Dieses Jahr sollten es gegen doch ein wenig attraktivere Gegner gehen, wie zum Beispiel gegen Union Berlin und den Hamburger Sportverein. Fangen wir an mit dem Spiel gegen Union…

…kurz und schmerzlos werden wir es wohl bei diesem Bericht lassen. In Rostock angekommen machte man sich gleich auf den Weg zum Raum, wo schon eine beachtliche Anzahl an Leuten eingekehrt war. Mit der Zeit und dem glaube ich längsten Toilettengang den ich jemals hatte füllten sich die Hallen. Aus dem Toilettenfenster konnte ich einen beachtlichen Blick des Mob‘s aus Vorpommern erhaschen. Oha…jetzt glaub ich wirklich das dort nirgendswo mehr Gras wächst. Naja egal…nach langem gequatsche und dem ausdiskutieren der Repressalien der Silvesternacht ging der erste Teil Richtung Stadion. Nach circa hundert Metern wurde dann der Pöbel auch schon eingekesselt und zum Stadion begleitet. Die Extrawurst und diverse andere Weggefährten beobachteten die Geschehnisse und begab sich dann auch auf den Weg. Spricht man vom Teufel so begegnet man ihm auch. Auf Höhe des SKY wurde man dann erste mal kontrolliert, wo ein Kollege von mir für einen Schwerverbrecher gehalten und er sofort rabiat am Arm gepackt wurde. Nachdem festgestellt wurde das mein Kollege noch nie etwas mit der aktiven Szene zu tun hatte entschuldigte sich der „nette“ Herr ***** von der Zivileinheit und stellte noch nicht intelligente Fragen auf die man keine Antwort gab. Man soll sich vor Augen halten der Herr ***** arbeitet ja schließlich für die Staatsmacht…also Schnauze halten! Kaum hundert Meter weiter, das gleiche Prozedere noch einmal, mit den gleichen Beamten. Einziger Unterschied, diesmal war ich dran. Ach was heul ich hier rum, man sollte sich ja leider an so etwas schon gewöhnt haben. Es war doch schon komisch das für so ein Testspiel, ein so hohes Polizeiaufgebot benötigt wird. Aber war auch mal was anderes. Im Stadion wurde dann ordentlich gefroren und die ersten Minuten in stille verharrt. Aufgrund der so kurzfristigen Umlegung des Spieles nach Rostock, war jegliche Anstrengung irgendwelche Sachen zu genehmigen von vornherein zum Scheitern verurteilt. Lediglich die Trommeln wurden mit rein bekommen. Nach der Ruhepause wurde dann von unserer Seite aus, ein ganz schön anzusehender Support hingelegt, der aber nicht lange anhielt. Die Unioner präsentierten zu allen Übel dann auch noch die erbeutete „YVGUE“ Fahne, welche beim Testspiel zwischen Güstrow und Union abhanden gekommen war. Im Stadion verbrannt und dazu Böller gezündet und die Wut war groß. Jegliche Versuche die Richtung nach Berlin einzuschlagen schlugen fehl. Das ganze erinnerte ein wenig an die Mauer…hmmm…ich will nach Berlin, da gibt’s Randalen und Veilchen!

Nach dem Spiel blieb es doch weitestgehend ruhig in den Straßen von Rostock City. Nachdem man seine Stadt erreichte, erspähte man noch 2 Landeshauptstadt Sheriffs im zivilen Gewand und deren Kutsche. Hilft alles nichts…sag ich nur!

Bilder wie immer unter SVERINer und Suptras Rostock.

Sonnige Grüße von der Extrawurst